Proteinkonzentrate:
Bei vernünftiger Ernährung sind sie eigentlich nicht
mehr notwendig, bieten aber praktische Vorteile in der Ernährung des Bodybuilders
(bequeme Zubereitung, größtmögliche Abwesenheit von Cholesterin, und Fett). Sie
sollten jedoch nicht zusätzlich zu proteinhaltigen Mahlzeiten, sondern nur als
Ersatz einzelner fetthaltiger Lebensmittel und Speisen verwendet werden.
Der Körper kann nur eine bestimmte Menge Protein(ca. 40 Gramm) auf einmal verwerten.
Der richtige Abstand zwischen proteinhaltiger Kost und dem Training sollte etwa
90-120 Minuten betragen.
Hydrosylate:
Da die Freisetzung von Aminosäuren durch Aufspaltung aus
dem Nahrungseiweiß (Hydrolyse) Zeit braucht, werden von den Proteinherstellern
auch bereits vorverdaute hydrolysierte Proteine angeboten, deren Vorteil darin
liegt, den Körper zum Beispiel nach dem Training anhalten.
Die Aufnahmezeit von Aminosäuren aus Proteinhydrolysaten im Vergleich zum Nahrungseiweiß
ist deutlich verkürzt – auf ca. 30-60 Minuten.
Spezielle Aminosäurekombinationen und -präparate:
Freie und höher dosierte Aminosäuren werden nicht wie Proteinkonzentrate
als Aufbaunahrung eingesetzt, sondern man schreibt ihnen pharmakologische Effekte
zu, wie Steigerung der Wachstumshormonsynthese (Arginin und Ornithin), beeinflussung
psychischer Vorgänge (Tryptophan für die Serotoninsynthese und einen antikatabolen
Effekt.
Für das Training kann Zusatznahrung sinnvoll sein, ein absolutes Muss sie allerdings nicht.
Nahrungsergänzung kann eine gesunde Ernährung nicht ersetzen.
weiteres:




