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Kreatin:
Kreatin bewirkt eine Leistungssteigerung im Kurzzeitbereich,
bessere Kraftleistung und eine höhere Muskelleistung ohne laktatbedingte Übersäuerung.
Kreatin wird in der Leber aus den Aminosäuren Glycin, Arginin und Methionin
gebildet und kommt im Körper zu 98 % in der Skelettmuskulatur vor. Dort
dient es als Sofort-Energiequelle für intensive körpeliche Leistungen.
Bei der anaeroben Energiegewinnung durch Kreatin wird der Muskel nicht sauer.
Bei vollen Kreatinreserven setzt die Laktatproduktion später ein.
Weiterhin ist Kreatin für die Resynthese von ATP verantwortlich.
Ausdauerleistungen, die über 30 Minuten andauern, werden nicht von einer
Kreatinergänzung beeinflußt.
Nebenwirkungen: Es kann zu einer deutlichen Gewichtszunahme durch Einlagerung
von Wasser in den Muskeln kommen. Die Muskeln können sich verhärten und werden
verletzungsanfälliger. Bei überhöhter Einnahme besteht die Gefahr von Muskelkrämpfen
und Nierenschäden.
Erhältlich: Man kann Kreatin in Fitnessstudios und in Geschäften, die
Sportzusatznahrung vertreiben, erwerben. Es ist ein Bestandteil der Nahrung,
der in Fleisch und Fisch enthalten ist. Personen die Fleischwaren zu sich nehmen
ca. 1 Gramm mit der Nahrung auf.
Fazit: Kreatin ist geeignet für Bodybuilder und Kraftsportler. Wissenschaftliche
Studien haben ergeben, das sich bei einer Ergänzung mit einer Kreatindosis
von 5Gramm viermal täglich (insg. 20 Gramm/Tag) eine vorteilhafte Wirkung
zeigt. Nach einer Zeit von 5 Tagen sind die Kreatindepots aufgefüllt .Innerhalb
der nächsten 6-8 Wochen empfiehlt sich eine Dosis von 2 Gramm, also die
Menge, die täglich über die Nieren ausgeschieden wird. Ohne die Anfangsphase
mit hoher Dosierung ist eine niedrige Dosierung von ca. 3 Gramm wenig wirksam.
Testosteron:
Testosteron ist ein körpereigenes Hormon und sorgt für eine
verbesserte Kraft und Kraftausdauer bei gleichzeitiger Verminderung des Körperfettanteils.
Nebenwirkungen: Es kann zu Impotenz, Unfruchtbarkeit, Verweiblichung,
Akne, Aggressivität, Leberzirrhose, Hodenschrumpfung, Nierenschäden, Depressionen
und einer verringerten Libido kommen.
Erhältlich: Man kann Testosteron auf Rezept in der Apotheke oder auf
dem Schwarzmarkt erwerben.
Fazit: Trotz erwiesenem Muskelzuwachs ist vor der Einnahme von Testosteron
abzuraten da zu viele Nebenwirkungen zu erwarten sind.
Amphetamine:
| Amphetamine sorgen für einen Leistungszuwachs
im Kurzzeitbereich. Sie steigern den Körperfettabbau, Energie, Konzentrationsfähigkeit,
Muskeldurchblutung und die Aggressivität. Nebenwirkungen: Es kann zu Halluzinationen, Überhitzung, Herzinfarkt, Hirnschäden und Herzstillstand kommen. Amphetamine besitzen ein hohes Suchtpotenzial. Erhältlich: Man kann Amphetamine auf Privatrezept in der Apotheke oder auf dem Schwarzmarkt erwerben. Fazit: Amphetamine sind nicht empfehlenswert, da sie verboten sind und viele Risiken bestehen. |
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Cortisol/ Cortison:
Cortisol wird vom Körper bei Stress produziert und ist ein
Nebennierenrinden Hormon. Es wirkt euphorisierend und steigert die Fettsäureverbrennung.
Nebenwirkungen: Es kann zu Osteoporose, Diabetes, Bluthochdruck, Muskelschwund
und Ödemen kommen..
Erhältlich: Man kann Cortisol auf Rezept in der Apotheke erwerben. Es
kommt auch in Asthma-Sprays vor.
Fazit: Die Effekte sind relativ unbedeutend und die Gesundheitsrisiken
zu hoch. Deshalb ist von der Einnahme abzuraten.
Biotin:
Biotin wandelt Eiweiß in Zucker.
Enthalten: Biotin ist enthalten in: Milch, Leber, Sojabohnen,Vollkornprodukten
oder synthetisch in Tablettenform oder Brausetabletten erhältlich.
Kaffee:
Koffeinhaltiger Kaffee steigert den Herzrhythmus und führt
zum Bluthochdruck. Für Sportler interessant ist der Effekt, daß die
Lipolyse (Abbau von Fett zu freien Fettsäuren) und damit den Fettstoffwechsel
aktiviert, so daß ein gewisser glykogensparender Effekt auftritt.
Nebenwirkungen: Es entsteht eine Hormonausschüttung in der Nebenniere.
Diese Stresshormone veranlassen die Leber, gespeichertes Glykogen in die Blutbahn
zu schütten. Nach kurzer Zeit fällt der Blutzuckerspiegel durch zu viel Insolin,
das als Folge neue Hormonstöße sind. Daneben enthält Kaffee giftige Stoffe
wie Gerbsäure, aromatische Öle und Pyridin (Substanzen, die durch die Röstung
entstehen) .
Die Kombination von Coffein und Grapeftuitsaft ist sehr sinnvoll, weil das darin
enthaltene Naringenin die Wirkung des Coffeins verlängern soll.
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Menge
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Koffeingehalt
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| Filterkaffee Tasse |
125ml
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60 -100mg
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| Espresso Tasse |
50 ml
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50-60mg
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| Löslicher Kaffee Tasse |
125ml
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60-100mg
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| Schwarzer Tee (3 min) Tasse |
125ml
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10-25mg
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| Kakao Tasse |
150 ml
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26mg
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| Energy Drink Dose |
250 ml
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80mg
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| Cola Dose |
330 ml
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40mg
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| Zartbitterschokolade |
Tafel 100 g
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10-75mg
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Alkohol:
Alkohol in geringen Mengen senkt den Cholesterinspiegel,
verringert das Risiko von Herzerkrankungen und soll sogar dem altersbedingten
Gedächtnisschwund entgegenwirken.
Nebenwirkungen: Dem Körper wird durch Alkohol Wasser und Nährstoffe
( Vitamine, Mineralien) entzogen. Er läßt sich schlecht abbauen und
ist sehr kalorienhaltig. Weiterhin ist Alkohol lebertoxisch. Der Kohlenhydratspeicher
in der Leber wird zerstört. Der Trainingseffekt eines Trainingstages kann
durch mehrere Gläser Bier mit ihren Folgen tatsächlich völlig
aufgehoben werden. Alkohol verlängert die Regenerationszeit, weil er die
Ausschüttung des Hormons Testosteron ungünstig beeinflusst.
Carnitin:
Carnitin ist eine äußerst wichtige Substanz im
Fettstoffwechesel. Es baut aber kein Fett ab und kommt überhaupt im Stoffwechsel
erst zum Zuge, wenn durch andauernde körperliche Betätigung der Bedarf
für Fettverbrennung entsteht. Der wirksamste Fettverbrenner ist unser Muskel.
Carnitin ist kein essentieller Nährstoff, da der Körper den eiweißähnlichenMuskelstoff
vor allem in Leber und Niere selbst synthetisieren kann. Die wichtigsten Ausgangsstoffe
sind die beiden Eiweißbausteine Lysin und Methionin .Die Synthese findet
unter der Beteiligung von Vitamin B6, Folsäure, Vitamin C und Eisen statt.
Die B-Vitamine und Eisen sind neben den Eiweißbausteinen Lysin und Methionin
auch im Muskelfleisch vorhanden, das sogar Quelle für fertiges Carnitin
ist. Je dunkler das Fleisch, desto höher ist sein Carnitingehalt.
Das benötigte Carnitin stellt der Körper selbst her. In einen Carnitinmangel
könnten allenfalls strenge Vegetarier geraten. Daß zusätzliches
Carnitin ohne vermehrte Bewegung die Fettverbrennung ankurbelt, ist nicht bestätigt
worden. Nur eine Steigerung der Beta-Oxidation durch Training führt zur
vermehrten Fettsäureverbrennung.
Enthalten: Carnitin ist in Muskelfleisch enthalten. Je dunkler das Fleisch
ist, desto höher ist der Carnitingehalt. Synthetisch hergestellt ist es
in Tablettenform erhältlich.
Nebenwirkungen: In Einzelfällen kann es zu Übelkeit oder Durchfall
kommen.
Fazit: Es bleibt zu überlegen ob sich der verhältnismäßig
hohe Preis einer Carnitinsubstitution lohnt.
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