| Wird ein Muskel gedehnt, setzt er dem Dehnungsreiz eine immer größer werdende Spannung entgegen. Der Muskel kehrt nicht in seine ursprüngliche Lage zurück, sondern behält einen Dehnungsrückstand. Je länger man dehnt, desto größer ist der Dehnungsrückstand. |
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| Primäre Effekte |
Verbesserung der Beweglichkeit, Vergrößerung des maximal erreichbaren Gelenkwinkels. |
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Verbesserung der Kraftfähigkeit des Muskels in gedehnter Position. |
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| Vorbeugen von Verletzungen | |
| Vermeidung und Abbau muskulärer Dysbalancen |
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| Beschleunigung der Rehabilitation nach Verletzungen |
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| Verbesserung der Entspannungsfähigkeit des Muskels |
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| Abbau von Muskelverspannungen | |
| Beschleunigung der Regeneration | |
| Sekundäre Effekte |
Verbesserung der sportlichen Leistungsfähigkeit |
| Verbesserung des Körpergefühls | |
| Verbesserung des Wohlbefindens |
Muskeldehnung als Aufbautraining:
Dabei verbessert sich die Durchblutung und der
Muskelstoffwechsel. Die Verletzungsgefahr verringert sich und die Regeneration
wird beschleunigt. Der wichtigste Aspekt ist, dass der durch das Fitnesstraining
verkürzte Muskel wieder auf mindestens die ursprüngliche Länge zurückgeführt wird.
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Vor einem Krafttraining:
Es empfiehlt sich, die Muskeln nicht länger als 10 Sekunden
und nicht zu intensiv zu dehnen, damit sie sich anschließend optimal kontrahieren
können. Nach dem Dehnen werden dann Spannungsübungen gemacht. Da man beim Krafttraining
eine Vorspannung des Muskels braucht um eine optimale Kontraktion des Muskels
zu erreichen, sollte man intensives Dehnen vermeiden.
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Nach dem Krafttraining:
Nach einem Kraftraining werden die Muskeln intensiver
gedehnt als nach dem Aufwärmen, um sie wieder auf die ursprüngliche Länge
zu bringen.
Nach dem Ausdauertraining:
Durch die geringe Muskelverkürzung brauchen kaum Dehnübungen
gemacht werden. Die Muskeln sind nicht so stark kontrahiert worden und haben
sich kaum verkürzt.
Nach Trainingspausen oder Verletzungen:
Es empfielt, sich die Muskeln langsam und mindestens
60 Sekunden zu dehnen, da im betroffenen Muskel vermehrt Bindegewebe eingelagert
wurde.
Auswirkung/Folge:
Bei einer Dehndauer von mehr als 40-60 Sekunden wirkt
sich die Dehnung auf das Bindegewebe aus, was unbedingt vermieden werden sollte.
Verkürzte Muskeln wirken sich negativ auf die Druckbelastung im Gelenk aus.
Stretching wirkt solch einem Krankheitsbild entgegen.
weiteres:






