Oft fällt es schwer, sich zum tainieren aufzuraffen,
insbesondere dann, wenn man es sich gerade mit einem kühlen Getränk vor dem
Fernseher auf dem Sofa bequem gemacht hat.
Eine Ausrede, das Training im Fitnessstudio auszulassen, ist schnell gefunden,
sei es, weil man gerade nicht so richtig in Stimmung ist, wenig Zeit hat, etwas
wichtigeres zu tun hat oder das Wetter in West-Australien so schlecht ist. Faulheit
mag zwar auf den ersten Blick eine treffende Begründung sein, doch der wahre
Grund für das Auslassen des täglichen Trainings ist nicht selten der fehlende
Anreiz und Langeweile.
Wenn mal wieder der Geist willig, aber das Fleisch schwach
ist.
Hier ein paar Tipps die helfen können, Langeweile in der
Trainingsroutine zu überwinden.
Die Routine verändern
Anfangs überlege dir, welche Elemente des Trainings
fallen dir schwer, welche langweilen dich oder passen dir aus anderen Gründen
nicht so recht. Falls dir das Ausdauertraining auf dem Stepper oder Laufband zu
öde ist, steige um auf ausdauerorientierte Gruppenfitnessprogramme, wie etwa Aerobic,
Thaiboo oder Spinning.
Vielleicht hilft es auch, die Rad- oder Laufeinheit von indoor nach outdoor zu
verlegen. Mit der richtigen Kleidung ist dies zu jeder Jahreszeit möglich. Auf
Inlineskates sind Spazierfahrten ebenso möglich wie ein zweckmäßiges Ausdauertraining.
Wenn kleine Veränderungen nicht helfen, gibts da
noch "größere Veränderungen"
Wenn kleinere Abwechslungen im Trainingsalltag nicht
zum Erfolg führen, dann kann es möglicherweise an der Wahl der Sportarten liegen.
Probier eine Sportart aus, die du vorher nie in Erwägung gezogen hättest.
Auch exotischere Sportarten wie zum Beispiel Kampfsport, Klettern oder Wassersport
können neuen Sportsgeist wecken, vorausgesetzt, die passenden äußeren Bedingungen
dazu sind gegeben.
Einsam trainieren – Gut zum entspannen, doch…
Alleine zu trainieren kann nach einem harten Arbeitstag
helfen sich zu entspannen. Auf Dauer kann dies aber langweilig werden. Oft ist
es wichtig, beim Training in guter Gesellschaft zu sein. Gerade beim Krafttraining
motiviert es um so mehr, wenn man mit einem Trainings Partner oder sogar in einer
kleinen Gruppe das Studio besucht. Die Versuchung ist geringer, sich zu Hause
einzulagern, wenn gemeinsam mit Freunden ein Termin vereinbart wurde.
Neue Ziele setzen und Herausforderungen suchen
Viele gehen zum Fitnesstraining, um etwas für die Figur
zu tun, andere um der Gesundheit willen. Aber diese Ziele wirken sich nicht wirklich
auf die Motivation aus. In Form bleiben, Gesundheit, Wohlbefinden, all diese Aspekte
sind nicht so einfach messbar und Fortschritte lassen sich auch nur schwer erkennen.
Ist man heute gesünder als vor drei Monaten oder ist meine Fitness gesteigert?
Man sollte sich klare Ziele setzen und neue Herausforderung annehmen.
Versuche 15 Minuten am Stück zu sprinten oder versuchen ,die 10km-Zeit unter 40
Minuten zu bringen. Irgendwas, was man letzten Monat noch nicht geschafft hat.
Eine gutes zeitliches Ziel bieten größere Sportveranstaltungen. Eine Laufveranstalltung
oder ein Wettkampf der in 3 Monaten stattfindet kann Anreiz sein ein bestimmtes
Ziel zu erreichen.
Wenn man sich selbst Ziele setzt, ist es wichtig, sich einerseits ein Zeitlimit
zu setzen und andererseits die Vorgaben so formulieren, dass es gerade so in dieser
Zeit erfüllbar ist. Dazu bedarf es etwas Geschick und die Fähigkeit, das individuell
Erreichbare einschätzen zu können.
Intensität wechseln und Dauer variieren
Spitzensportler trainieren mit unterschiedlichen Trainingsintensitäten,
die sie gemeinsam mit ihrem Trainer in der Jahresplanung genau festlegen. Als
Freizeitsportler braucht man zwar das Training nicht so exakt planen, doch können
unterschiedliche Trainingsintensitäten für Abwechslung sorgen.
Wechsel während des radfahrens oder laufen schnellere und langsamere Passagen
beliebig ab. Oder vielleicht bergieges Gelände als Trainingsparkur wählen.
Du könntest auch den Wechsel planmäßig vollziehen und intensiveren Intervallen
nach einem festgelegten Schema eine aktive Pause folgen lassen.
Auch für Kraftsportler bringt das Wechseln der Intensität
immer wieder neue Trainingsreize. Selbst wer mit dem Ziel Muskelaufbau trainiert
sollte regelmäßig einen Kraftausdauer- oder Maximalkraftzyklus einbauen.
Pausen machen und entspannen
Manchmal ist es sinnvoll, für eine bestimmte Zeit nichts
zu tun oder den Trainingsumfang drastisch herabzusetzen. Ambitionierte Ausdauersportler
mit hohen Trainingsumfängen sind oft nah an der Überlastung und im weiteren dem
Übertraining ausgesetzt, insbesondere dann, wenn Stress und private Belastungen
in hohem Maße der Belastungssumme hinzukommen.
Pausen sollten genutzt werden um sich wirklich zu erholen. Massagen, Sauna, etc.
alles was nach Wohlfühlen klingt, kann dabei helfen.
Fazit: Abwechslung ist das beste Mittel gegen
Langeweile beim Training. Versuche das Training einerseits so zu konzipieren,
dass die Ziele erreicht werden können und andererseits es so zu gestalten,
dass es Spaß macht. Ohne Spaß kein dauerhaftes Training und ohne Training keine
Fortschritte.
weiteres:

