Leitungswasser vs Mineralwasser

Mineralwässer werden immer beliebter.
1999 wurden im Durchschnitt 97,1 Liter getrunken.
Es gibt Mineral-, Heil-, Quell-, Tafel-, und Leitungswasser. Das natürliche
Mineralwasser wird in die typischen Mineralwasserflaschen abgefüllt.
Zugelassene Mineralwasser müssen eine Menge von 1g/l Mineralien aufweisen.
Aus geschmacksgründen werden einigen Wässern Eisen, Schwefel oder
Kohlensäure entzogen.
Das Tafelwasser ist ein künstliches Mineralwasser. Hierbei werden dem
Leitungswasser Salze und Kohlensäure zugesetzt.
Wichtige Elektrolyte sind Natrium, Kalium, Calcium, Chlor und Magnesium.
Wasser

Mineralwasser
für Genießer.

Mineralwasser für Genießer

Leitungswasser:

Kaum ein Lebensmittel wird so regelmäßig und häufig kontrolliert
wie unser Trinkwasser, dessen Überwachung durch das Gesundheitsamt erfolgt.
Die strengen Vorschriften des Gesetzgebers in der Trinkwasserverordnung gewährleisten
eine gute Wasserqualität vom Wasserwerk bis zum Endverbraucher.
So dürfen in einem Liter Trinkwasser beispielsweise nicht mehr als 40 Mikrogramm
Blei und nicht mehr als 50 Milligramm Nitrat enthalten sein. Diese Werte werden
im Trinkwasser aus der öffentlichen Wasserversorgung in der Regel eingehalten.
Wer überwiegend Wasser aus dem Wasserhahn genießen möchte, sollte sich
vorher über die Art der hauseigenen Wasserrohrleitungen informieren. Vor allem
in Altbauten sind häufig noch Bleirohre installiert. Das Blei aus den Rohren
wird im Wasser gelöst und ist in höheren Konzentrationen besonders für Ungeborene,
Säuglinge sowie Kinder schädlich.

Auch aus Kupferleitungen kann sich, besonders
wenn das Wasser im Härtebereich 4 und darunter sowie im pH-Wert unterhalb
von 7,3 liegt, zuviel Kupfer lösen. In diesem sehr seltenen Fall kann das
stark kupferhaltige Trinkwasser bei Säuglingen und Kleinkindern zur frühkindlichen
Leberzirrhose führen. Nach derzeitigem Wissen wird eine mittlere Belastung
des Trinkwassers mit 2 Milligramm Kupfer pro Liter Wasser als gesundheitlich
unbedenklich angesehen.
In landwirtschaftlich stark genutzten Gebieten kann es zu Überschreitungen
der gesetzlich festgelegten Grenzwerte beispielsweise für den Nitratgehalt
kommen. Das ist zu beachten, wenn das Wasser aus hauseigenen Brunnen und
nicht aus dem örtlichen Leitungsnetz kommt.
Leitungswasser

Auch aus Kupferleitungen kann sich, besonders wenn das Wasser im Härtebereich
4 und darunter sowie im pH-Wert unterhalb von 7,3 liegt, zuviel Kupfer lösen.
In diesem sehr seltenen Fall kann das stark kupferhaltige Trinkwasser bei Säuglingen
und Kleinkindern zur frühkindlichen Leberzirrhose führen. Nach derzeitigem Wissen
wird eine mittlere Belastung des Trinkwassers mit 2 Milligramm Kupfer pro Liter
Wasser als gesundheitlich unbedenklich angesehen.
In landwirtschaftlich stark genutzten Gebieten kann es zu Überschreitungen der
gesetzlich festgelegten Grenzwerte beispielsweise für den Nitratgehalt kommen.
Das ist zu beachten, wenn das Wasser aus hauseigenen Brunnen und nicht aus dem
örtlichen Leitungsnetz kommt.
Wer unsicher ist, kann sein Wasser beim zuständigen Gesundheitsamt prüfen lassen.
Tips: Leitungswasser aus der öffentlichen Wasserversorgung kann unbedenklich
auch von Kindern reichlich getrunken werden.
Bestehen Ihre Wasserleitungen aus Blei, können Sie den Bleigehalt des Leitungswassers
senken, wenn Sie es ablaufen lassen. Vor allem morgens ist es besser, das Wasser
rund 3 Minuten abfließen zu lassen, weil es gegebenfalls die ganze Nacht über
in den Leitungen gestanden hat. Dies sollte man am besten grundsätzlich einhalten
auch wenn die Leitungen okay sind.
Es empfiehlt sich auch, erst zu Duschen dann Trinken.
Für die Zubereitung von Babynahrung sollte Leitungswasser immer erst nach 1
bis maximal 3 Minuten entnommen und dann abgekocht werden.

 

Mineralwässer:

Ein beachtenswerter Inhaltsstoff in Mineralwässern
ist das Bicarbonat ( Hydrogencarbonat / H2CO3). Das Bicarbonat wirkt basisch
und eignet sich zur Kompensation einer übersäuerten Stoffwechsellage
(hoher Lactatanfall) Das basisch reagierende Bicarbonat fördert den Ausstrom
von Wasserstoffionen aus der Muskelzellle.

Ein weitere wichtiger Inhaltstoff ist Magnesium.
Bei der Auswahl des Mineralwassers sollten solche mit einem Gehalt von über
150mg/l Magnesium bevorzugt werden.
Der Gehalt an Natrium in Mineralwässern ist im Sport bei starker Dehydration
von grosser Bedeutung. Bei starkem Schitzen unter Hitzebelastungen kommt
es zu einem hohen Natriumverlust. Daher sind beim Ausgleich eines starken
Flüssigkeitsdefizit nach der Belastung Mineralwässer mit hohem
Natriumgehalt zu wählen. Mineralwässer mit einer Natriumkonzentration
von über 200mg/l sollten hierbei bevorzugt werden. Natrium liegt nicht
in allen Wässern als Kochsalz vor, sondern auch in anderen chemischen
Verbindungen z.B. als Carbonat.
Wasserflasche

Für Säuglinge empfiehlt es sich, natriumarme Mineralwässer zu
verwenden.
Der Kaliumgehalt ist in Mineralwässern meist gering. Da Fruchtsäfte
überreichlich Kalium enthalten, empfiehlt es sich, für eine höhere
Kaliumaufnahme das Mineralwasser im Verhältnis vier Teile Mineralwasser
mit einem Teil Fruchtsaft zu mixen.


weiteres:

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