| Abduktion |
Medizinisch für Bewegung vom Körper
weg. |
| Addaption: |
Anpassungserscheinung des Organismus
an Belastung. Es entwickelt sich ein erhöhtes Funktionsniveau (z.B.
Hypertophie des Muskels) Bleibt der überschwellige Reiz aus, bildet
sich die Anpassung zurück. |
| Adduktion |
Bewegung zum Körper
hin. |
| Aerober Stoffwechsel: |
Stoffwechselprozesse im Organismus,
die unter Beteiligung von Sauerstoff ablaufen. |
| Amphetamine |
Amphetamin ist eine verbotene Dopingsubstanz,
die zur Gruppe der Stimulanzien gezählt wird. Amphetamin gilt als Betäubungsmittel.
Handel und Besitz von Amphetamin sind eingeschränkt. Es darf nur zu medizinischen
Zwecken verwendet werden. Allerdings ist In Deutschland derzeit kein Medikament
mit Amphetamin im Handel. |
| Alkohol |
Thema Doping: Das einnehmen von Alkohol
wird von Schützen sowie im Modernen Fünfkampf bevorzugt und ist untersagt.
|
| Agonist: |
Muskel, der im Bewegungvollzug in die
Hauptbewegungsrichtung wirkt und damit gegen den Antagonisten arbeitet.
|
| Aminosäuren |
Die chemischen Bausteine der Eiweiße.
Aus nur 20 verschiedenen Aminosäuren werden alle Zellen, Enzyme und Nerven
aufgebaut. Zwölf von ihnen kann der Körper selber produzieren, acht, die
essentiellen Aminosäuren, müssen mit der Nahrung aufgenommen werden. |
| Anabol: |
Gewebeaufbauender Prozess. |
| Anabolikum |
Ein Stoff mit direkter aufbauender Wirkung.
Anabolika wirken auf den Zellstoffwechsel. Im Gegensatz zu Supplementen
handelt es sich meist um körpereigene Stoffe, die künstlich zugeführt werden
müssen. Zu den bekanntesten Anabolika gehören Testosteron und STH. Prohormone
gehören ebenfalls zu dieser Gruppe, weil aus ihnen Testosteron aufgebaut
wird. Neben ihrer aufbauenden Wirkung haben sie Nebenwirkungen, die zum
Teil unschön ("chemische Kastration"), zum Teil lebensgefährlich (Leberkrebs)
werden können. Die Einnahme von Anabolika im Sport gilt immer als verbotenes
Doping. |
| Anaerober Stoffwechsel: |
Stoffwechselprozesse im Organismus, die
ohne Beteiligung von Sauerstoff ablaufen. Der anaerobe Stoffwechsel führt
kurzfristig zu einem höheren Energiegewinn als der aerobe, führt
jedoch zur Laktatbildung. |
| Antagonist: |
Muskel, der im Bewegungvollzug gegen
die Bewegungsrichtung arbeitet und damit gegen den Agonisten wirkt. Viele
feinkoordinierte Bewegungen sind nur durch das Zusammenspiel von Agonist
und Antagonist möglich. |
| Aponeurose |
Medizinisch für: Sehnenplatte. Sehnen
sind normalerweise Stränge, ähnlich wie Drähte, die Muskeln und Knochen
verbinden. Sie müssen aber nicht dünn sein, sondern könnnen auch breite
Flächen bilden. Dann sind meistens mehrere Muskeln oder Muskelköpfe angewachsen.
Die bekanntesten Aponeurosen sind die Sehnenplatte auf dem Bauch, die zwischen
den beiden geraden Bauchmuskeln liegt und an Schambein und Brustbein angewachsen
ist, sowie die Sehnenplatte an der Ellenbeuge, in der die drei Köpfe des
Trizeps enden. |
| Ascorbinsäure |
Wissenschaftlicher Name für Vitamin
C. |
| Arthrose: |
Degenerative, nicht akut entzündliche
Erkrankung eines Gelenks, besonders des Gelenkknorpels, durch Überbeanspruchung,
Abnutzung oder Verletzung. |
| Arteriosklerose: |
Ablagerung an der Gefäßinnenwand
der Arterien mit der Gefahr des Gefäßverschlusses und der Unterbrechung
der Blutversorgung bspw. des Herzens. |
| Atrophie: |
Verkleinerung von Organen oder Muskeln
infolge von Nichtgebrauch oder Unterforderung: Kann durch systematisches
Krafttraining ausgeglichen werden. |
| Ausdauer: |
Die Fähigkeit, eine gegebene Leistung
über einen bestimmten, möglichst langen Zeitraum aufrechtzuerhalten. |
| Barbell |
engl. für Langhantel |
| Beta-Rezeptoren-Blocker |
Sie werden in Sportarten eingenommen,
die überwiegend von koordinativen Prozessen (zum Beispiel Schießen, Motorsport
u.a.) bestimmt sind. Auf der Doping-Liste stehen sie bei den Schützen und
den Fünfkämpfern. Bestehen bei Jugendlichen Heilanzeigen für die Einnahme
von Betablockern (Bluthochdruck, Herzrhythmusstörungen), so sollte auf andere
geeignete Medikamente ausgewichen werden. |
| Blutdoping (EPO) |
Seit 1983 ist es möglich EPO synthetisch
herzustellen. Erstmals war es damals Wissenschaftlern gelungen, das menschliche
Erythropoetin-Gen zu klonieren. Produziert zur Behandlung von Patienten
die an Blutarmut erkrankt sind wurde EPO zum vermutlich weltweit umsatzstärksten
Biotechnologie-Produkt überhaupt. Da durch eine EPO-Einnahme die Anzahl
an roten Blutzellen gesteigert wird und somit die Sauerstoffaufnahmekapazität
des Bluts sich so verbessern ließ (kurz gesagt: mehr Sauerstoff = mehr Ausdauer
= bessere Leistung), erfreute sich EPO schnell bei Sportlern großer Beliebtheit. |
| Bench press |
Bankdrücken |
| Bitchtits |
Vergrößerung der Brustwarzen, meist
durch die Einnahme von Anabolika oder wachstumsfördernden Hormonen erzeugt.
Der englische Begriff bedeutet übersetzt: "Zitzen einer (säugenden) Hündin".
Genau so sieht der Effekt auch aus. |
| BMI Body Mass Index |
Eine einfache Formel, um Übergewicht
zu erkennen:
BMI = Gewicht[kg] / (Größe[m] * Größe[m])
Ein Ergebnis unter 20 ist großartig, 20 - 25 gilt als normal, 25 - 30 kennzeichnet
Übergewicht, Werte größer 30 zeigen ein krankhaftes Übergewicht an. Die
Werte gelten sowohl für Männer als auch für Frauen. Weil der BMI nur ein
sehr grobes Hilfsmittel zur Bestimmung des Körperfettanteils ist wird er
im Bodybuilding nicht genutzt. |
| Backraise |
Rump-aufrichten |
| Cholesterin: |
Bestandteil der Blutfette, wird im Körper
gebildet, muss aber auch mit der Nahrung zugeführt werden. Zu hohe
Cholesterinaufnahme führt zu einer Eröhung der Blutfettwerte und
beinhaltet das Risiko der Entstehung einer Arteriosklerose. |
| Calciferol |
Wissenschaftlicher Name für Vitamin
D |
| Carnitin |
Carnitin ist ein Eiweiß, das besonders
in Fleisch vorkommt. Es hilft bei der Versorgung der Zellen, indem es Bausteine,
die die Zelle braucht, aus dem Blut in die Zelle hinein befördert. Es ist
also eine Art Spediteur. Dadurch wird die Leistungsfähigkeit der Muskeln
erhalten. Nur wenn Du Vegetarier bist oder extrem trainierst ist die Einnahme
von Carnitin als Supplement sinnvoll. |
| Cobalamin |
Wissenschaftlicher Name für Vitamin
B12 |
| Calf raise |
Wadenheben |
| Chinups |
Klimmzüge |
| Clenbuterol |
Zu einer Erweiterung der Doping-Liste
führte das Mittel Clenbuterol, was aber heute eigentlich kaum noch angewendet
wird. Clenbuterol stimuliert so wie das HGH den gesamten Stoffwechsel. Clenbuterol
nimmt nicht nur direkt Einfluss auf das Wachstum der aktiven Körpermasse
bei gleichzeitigem Training, sondern stimuliert auch das der passiven Körperbestandteile.
Clenbuterol wird leider immer noch hauptsächlich bei Sprintern, Wurfdisziplinen
und in der Schwerathletik eingesetzt. |
| Catecholamine Wirkung |
Die Catechoalamine Adrenalin und Noradrenalin
aktivieren bzw. hemmen über alpha- und beta-Rezeptoren die Zielzellen. |
| Crunch |
Bauchpressen |
| Curls |
Armbeugen |
| Degeneration: |
Durch natürlichen Verschleiß
, Nichtgebrauch, Altern oder Krankheit bedingte entartete Verschlechteung
oder negative Veränderung von Zellen, Organen oder Körperteilen,
mit der iene allgemeine Funtions- und Leistungsminderung der betreffenden
Teile einhergeht. |
| Deadlift |
Kreuzheben |
| Dips |
Barrenstütz |
| Dumbbell |
Kurzhantel |
| Donkey calf raise |
Wadenheben vorgebeugt |
| Doppelbizeps Pose |
Pflichtpose aus dem Wettbewerbs-Posing.
Wird von vorne und hinten vorgeführt. Die Doppelbizeps-Pose bietet einen
guten Gesamtüberblick über den Körper des Athleten und seiner Ausgewogenheit
(also der Symmetrie der linken und der rechten Körperseite) |
| Diastole: |
Ausdehnung, Auseinanderziehen des Herzhohlraummuskels,
Füllungszeit. |
| Dynamisch-konzentrische Arbeitsweise:
|
Die Muskellänge nimmt bei gleichzeitiger
Spannungzunahme ab. |
| Dynamisch-exentrische Arbeitweise: |
Auf den konzentrisch kontrahierten Muskel
wirkt eine Last, die größer ist, als die, die der Muskel entwickeln
kann. |
| Dynamisch-reaktive Arbeitsweise: |
Durch Vorspannung in der exzentrischen
Phase entsteht eine höhere Kraftentwicklung in der anschließenden
konzentrischen Phase. |
| Dysbalancen, muskulär: |
Störung des Gleichgewichts der auf
ein Gelenk einwirkenden Muskelkräfte, entstehend durch einseitige Belastung
oder Zwangshaltung. Die verkürzte Muskulatur muss gedehnt und die abgeschwächte
auftrainiert werden. |
| EMG (Elektromyogramm): |
Verfahren, um die Aktionsströme
der Muskeln grafisch darzustellen. Möglichkeit festzustellen, welcherMuskel
bei welcher Bewegung oder Übung wie stark beteiligt ist. |
| Einfachzucker |
Ein Kohlenhydrat, das aus einem einzelnen
Baustein besteht. Dadurch kann er durch den Darm ohne verdaut zu werden
ins Blut übergehen und steht so sehr schnell dem Körper zur Energiegewinnung
zur Verfügung. Beispiele für Einfachzucker sind der Fruchtzucker, der normale
Haushaltszucker und der Austauschstoff Sorbit. Wenn mehrere Einfachzucker
chemisch verbunden werden nennt man sie "Mehrfachzucker" oder "Stärke".
|
| Elle |
Medizinisch: Ullna. Einer der beiden
Knochen des Unterarms. Die Elle ist der längere, dickere Knochen, der an
der Innenseite des Arms liegt. Er ist mit der Speiche (medizinisch: Radius)
durch eine große Zahl kräftiger Fasern, die membrana interossea verbunden,
die Zug und Druck auf beide Knochen verteilt. Deswegen brechen bei einer
Unterarmfraktur fast immer beide Knochen. |
| Enzyme |
Körpereigene Stoffe, die chemische Reaktionen
im Körper, besonders im Stoffwechsel, beschleunigen. Weil Eiweiß bei relativ
niedrigen Temperaturen (ab ca. 42 Grad Celsius) gerinnt, aber viele Stoffwechselvorgänge,
die für das Überleben gebraucht werden, erst bei höheren Temperaturen statt
finden können hat der Körper für ein kleines Wunder gesorgt: er baut Stoffe
(eben die Enzyme), die den benötigten Vorgang bei normaler Körpertemperatur
stattfinden lassen. |
| Erhaltungsreiz |
Der Körper denkt rationell: was er nicht
braucht wird abgebaut. Deswegen schrumpfen Muskeln, wenn Du nicht trainierst.
Um Deinen Trainingsstand zu halten mußt Du also Deinem Körper zeigen, dass
die vorhandenen Muskeln tatsächlich gebraucht werden. Bei Trainingspausen
von mehr als etwa einer Woche beginnt der Körper, die "überschüssigen" Muskelmassen
abzubauen. Je mehr Du trainierst, desto größer wird der "Muskel-Überschuß"
und damit der nötige Erhaltungsreiz. Deswegen brauchst Du immer höhere Gewichte,
um einen Zuwachs von Muskelmasse zu erreichen. Denn erst der Teil des Trainings,
der über dem Erhaltungsreiz liegt, regt die Bildung neuer Muskelzellen an.
|
| Extension: |
Streckung |
| Flexibilität: |
Das willkürliche Bewegungsausmaß
in einem oder mehreren Gelenken. |
| Fettsäuren |
Die chemischen Bausteine, aus denen alle
Fette bestehen. Wenn sie sich mit anderen Stoffen verbinden können werden
sie ungesättigt genannt, sonst gesättigt. |
| Fibula |
Der schmale Knochen, der das Schiebein
begleitet. |
| Flexion: |
Beugung. |
| Fly |
Seitheben |
| Fracktaschenmuskel |
Alter Name für den Latissimus dorsi.
Er kommt daher, dass mit dem Latissimus der Arm so gedreht und auf das Gesäß
gelegt werden kann, dass man die Hand in die hintere Tasche eines Frackschoßes
führen kann. |
| Fruchtzucker |
Ein Kohlenhydrat, das besonders rasch
ins Blut geht, weil es dazu nicht verdaut werden muß. Darum wirkt es als
schneller Energielieferant des Körpers. Der chemische Name des Fruchtzuckers
lautet "Fructose". |
| French press |
Armstrecken am Seilzug |
| Funktionell: |
Die Aufgabe oder Betätigungsweise
eines Organs im Rahmen des Gesamtorganismus berücksichtigend, mit der
normalen Funkton eines Organs zusammenhängend. |
| Grundschnelligkeit: |
Die maximal erreichbare Geschwindigkeit
innerhalb eines zyklischen Bewegungsablaufes. |
| Geweberisse |
Wenn Muskeln sehr stark wachsen reisst
oft die feine Bindehaut, die sie umhüllt. Diese Risse werden vom Körper
mit Narbengewebe aufgefüllt, das dunkler ist als das umgebende Häutchen.
Dadurch sind die Risse gut zu erkennen. Das Narbengewebe bleibt oft jahrelang
bestehen. Während die Risse heilen jucken sie meist. Sinnvolle Gegenmaßnahmen
gibt es nicht. Du kannst nur versuchen, die Entstehung der Risse zu vermeiden,
indem Du langsamer Muskelmasse aufbaust. |
| Glatte Muskulatur |
Im Gegensatz zur quergestreiften Muskulatur
sind bei glatter Muskulatur im Mikroskop keine Streifen zu erkennen. Ihre
Muskelzellen sind anders aufgebaut. Glatte Muskulatur findet sich vor allem
in den Eingeweiden, wo sie die Därme in ständiger Bewegung hält. Sie muß
also nicht kräftig sondern ausdauernd sein, weil sie sich das ganze Leben
lang ununterbrochen bewegen muß. |
| Hämoglobin: |
Farbstoff der roten Blutkörperchen.
Dient der Bindung, dem Transport und der Abgabe von Sauerstoff |
| Haltungsschäden: |
Der Rumpf ist tiefer zusammengesunken
und kann sich nicht mehr vollständig aufrichten. |
| Haltungsschwächen: |
Der Rumpf sinkt tiefer in die Ruhehaltung,
ist aber in der Lage, sich selbstständig aufzurichten. |
| Hack squats |
Hackenschmidt- Kniebeugen |
| Hammercurls |
Kurzhantel-Armbeugen |
| Hamstrings |
Schenkelbeuger |
| Hardgainer |
Menschen, die besonders langsamen Muskeln
aufbauen. Sie weisen vorwiegend langsame Typ-1-Muskelfasern auf. Sie brauchen
dafür aber ein bis zwei Ruhetage weniger, bevor sie die selbe Muskelgruppe
erneut trainieren können. Etwa zwanzig bis 25 Prozent aller Menschen sind
Hardgainer. |
| Hip extension |
Hüftstrecken |
| HGH |
Englischer Name für das Wachstumshormon
Human Growth Hormon. Der deutsche Name lautet Somatotrophes Hormon oder
kurz STH. HGH wird in der Hypophyse gebildet, fördert das Längenwachstum
der Knochen und baut Fett aus den körpereigenen Reserven ab. |
| Hormon |
Körpereigener Botenstoff. Hormone werden
als Signal verwendet, das Drüsen und Zellaktvitäten regeln. Verschiedene
Hormone steuern verschiedene Reaktionen des Körpers. Sie kommen nur in geringen
Mengen vor - außer wenn man sie künstlich von außen zuführt; dadurch entstehen
Überreaktionen und heftige Nebenwirkungen. |
| Hyperlordose: |
Übermäßige Krümmung
der Wirbelsäule nach vorne (Hohlkreuz). |
| Hypertonie: |
Bluthochdruck. |
| Hypertrophie: |
Vergrößerung von Organen und
Geweben durch Volumenzunahme einzelner Zellen, aufgrund erhöhter Beanspruchung.
|
| Intermuskuläre Koordination:
|
Abstimmung im Zusammenwirken aller, an
einer zielgerichteten Bewegung beteiligten Muskeln hinsichtlich Zeitpunkt,
Stärke und Dauer ihrer An- oder Entspannung. |
| Intramuskuläre Koordination: |
Zusammenwirken zwischen zentralem Nervensystem
und Skelettmuskulatur. |
| Ischiocrurale Muskulatur: |
Zusammenfassender Begriff für die
Muskulatur der Beinrückseite, Verkürzungen der IM führen
im Allgemeinen zu Rückenbeschwerden. |
| Isokenetisch: |
Die Muskulatur hat in sämtlichen
Teilpunkten der Bewegung die gleiche Spannung. Die Bewegungsgeschwindigkeit
bleibt durch apparative Vorraussetzungen über die gesamte Amplitude
konstant. |
| Isometrisch: |
Statisch |
| Kappilarisierung: |
Die Versorgung eines Organs oder Körperbezirks
mit feinsten, kleinsten Blutgefäßen. |
| Kardiopulmonal: |
Herz und Lunge betreffend. |
| Kapuzenmuskel |
Anderer Name für den Trapezmuskel. Großer
Rückenmuskel, der an Schädel, Schlüsselbein und Wirbelsäule angewachsen
ist. Er bewegt das Schulterblatt. |
| Kickback |
Übung für den Trizeps (vorgebeugtes
Armstrecken) |
| Kondition: |
Entwicklungsstand der motorischen Eigenschaften
Ausdauer, Kraft, Schnelligkeit, Beweglichkeit und Koordination. Wird heutzutage
vielfach mit Fitness gleichgesetzt. Kann nur durch Training erworben werden.
|
| Koordination: |
Das Zusammenwirken von zentralem Nervensystem
und Skelettmuskulatzr innerhalb eines gezielten Bewegungsablaufes. |
| Kraftausdauer: |
Die Fähigkeit, submaximale Kraftbelastungen
über einen längeren Zeitraum durchzuhalten. |
| Kyphose: |
Physiologische Krümmung der Wirbelsäule
nach hinten im Brustwirbelbereich. |
| Laktat: |
Laktat entsteht im Körper bei schwerer
körperlicher Arbeit, wo es durch Milchsäurebildung zu einer Übersäuerung
des Muskels kommt. Folge der Übersäuerung ist die Einschränkung
der Arbeit bzw. deren Abruch. Laktatbildung setzt dann ein, wenn der Energiebedarf
größer ist, als durch den aeroben Stoffwechsel bereitgestellt
werden kann. |
| Leg raise |
Beinheben am Boden |
| Lunge |
Ausfallschritt |
| Lateral: |
An der Seite liegend, der seitliche. |
| Lecitin |
Lecitin ist Teil der Nahrung. Es kommt
besonders in Eigelb und Sojabohnen vor. Lecitin löst Fett (Cholesterin)
im Blut auf und sorgt dadurch dafür, dass es besser transportiert und verbrannt
wird. Außerdem entgiftet es die Leber und schützt den Magen. Weil Athleten
ihrem Körper selten ausreichende Mengen Lecitin mit der Nahrung zugeführen
ist es ein häufig genutztes Supplement. Die täglich benötigte Menge liegt
bei etwa drei Gramm. |
| Lordose: |
Physiologische Krümmung der Wirbelsäule
nach vorne im Lendenwirbelbereich. Zusammen mit der Kyphose entsteht so
die S-Form der Wirbelsäule. |
| Lipolyse |
Verstärktes Auflösen von Fettreserven
aus den Fettzellen des Körpers; zum Beispiel durch STH. Die Reserven werden
durch die Wirkungen von Insulin wieder aufgefüllt. |
| L-Carnitin |
Die linksdrehende Variante des Carnitin.
Nur diese Form ist für den Körper zu verwerten und kommt deshalb als Supplement
in Frage. |
| Maximalkraft: |
Die höchstmögliche Kraft, die
das Nerv-Muskel-System bei willkürlicher Kontraktion auszuüben
vermag. |
| Medial: |
In der Mitte liegend, der mittlere. |
| Mehrfachzucker |
Ein Kohlenhydrat, das aus mehreren Bausteinen,
den Einfachzuckern, zusammengesetzt ist. Mehrfachzucker werden auch Stärke
genannt. Um vom Darm ins Blut überzugehen müssen sie verdaut, d.h. in ihre
einzelnen Bausteine zerlegt, werden. Danach dienen sie als Energielieferanten
für Muskeln und Nerven. Weil sie erst verdaut werden müssen stehen sie dem
Körper nicht so schnell wie Einfachzucker zur Verfügung. Das erhöht ihren
Wert in der Ernährung genauso wie die Tatsache, dass sie meist mit Vitaminen
und Mineralstoffen versetzt sind. |
| Metabolismus |
Medizinischer Ausdruck für Stoffwechsel.
Alle Vorgänge, die den Auf- und Umbau von Körperteilen wie Zellen, Knochen
oder Zellbausteinen (Proteine, Kohlehydrate und Fette, aber auch Enzyme,
Hormone etc.) betreffen sind metabole Vorgänge. |
| Morphologisch: |
Die Gestalt und den Aufbau eines Organismus
betreffend. |
| Muskelkopf |
Wenn sich ein Muskel in mehrere Stränge
aufteilt, die zwar an einem einzigen Punkt beginnen, aber an verschiedenen
Stellen enden, nennt man jeden solchen Strang einen "Muskelkopf". Ein Bizeps
hat zwei, ein Trizeps drei und ein Quadrizeps vier Muskelköpfe. |
| Myoglobin: |
Roter Muskelfarbstoff, der Sauerstoff
aufnimmt und abgibt. |
| Nandrolon |
Dieses Präparat ist ein handelsübliches
anaboles Steroid und gilt auf dem US-Markt als absoluter „Renner„ der Szene. |
| Narkotika |
Sie stehen auf der Doping-Liste, haben
in der Praxis jedoch keine große Bedeutung. Besonders zu beachten ist, dass
auch Kodein auf der Doping-Liste steht. Kodeinhaltige Husten- und Grippepräparate
sollten drei Tage vor dem Wettkampf abgesetzt oder durch kodeinfreie Medikamente
ersetzt werden. |
| Osterporose: |
Schwund des festen Knochengewebes. |
| Phasische Muskulatur: |
Schnell ermüdend, schnell kontrahierend,
vorweigend zur Abschwächung neigend, vorwiegend Bewegungfunktion, Energiebereitstellung
anaerob. |
| Patella |
Medizinisch für Kniescheibe. Die
Kniescheibe ist ein kleiner Knochen, der in eine große Sehne eingewachsen
ist, die vom Quadrizeps zum Schienbein führt. Durch die Kniescheibe
wird der Abstand zum Kniegelenk größer. Das erhöht die Hebelwirkung
des Muskels, so dass er den Unterschenkel leichter heben kann. |
| Physiologisch: |
Die natürliche Lebensvorgänge
und die normale Funktion des menschlichen Organismus betreffen. |
| Prohormone |
Bausteine, die mit der Nahrung
aufgenommen und im Körper zu Testosteron zusammen gebaut werden. Sie
verringern die Gefahr der Überdosierung von Testosteron, weil der Körper
die Möglichkeit hat, regulierend einzugreifen. Sie sind aber nicht
frei von Nebenwirkungen und gelten natürlich als Doping. |
| Pulldowns |
Unterzüge |
| Pullovers |
Überzüge |
| Pullups |
Klimmzüge |
| Pushups |
Liegestützen |
| Prävention: |
Vorbeugende Maßnahmen zur Verhütung
von ERkrankungen durch das Ausschalten von schädlichen Faktoren. |
| Präventivmedizin: |
Vorbeugende Gesundheitsvorsorge. |
| Pressatmung: |
Anhalten des Atems, um bei maximalen
Anspannungen den Bauchbereich und damit auch die Wirbelsäule zu stabilisieren.
Gefahr durch hohen Blutdruckanstieg. |
| Progressive Muskelrelaxation: |
Methode zur psychischen und muskulären
Entspannung durch schrittweises An- und Entspannen mehrerer Muskelgruppen
in Verbindung mit tiefer, konzentrischer Atmung: |
| Prophylaxe: |
Zusammenfassende Bezeichnung
für alle Maßnahmen, die zur Vorbeugung bzw. Verhütung von
Krankheiten und Verletzungen angewendet werden. |
| Pyridoxin |
Wissenschaftlicher Name für Vitamin
B6. |
| Reaktionsschnelligkeit: |
Geschwindigkeit und Verarbeitung der
Informationsaufnahme und deren Umsetzng in Nerv-Muskel-Befehle. |
| Radius |
Medizinischer Ausdruck für die Speiche,
einen der beiden Knochen des Unterarms. Die Speiche ist der kürzere, dünnere
Knochen, der an der Außenseite des Arms liegt. Er ist mit der Elle (medizinisch:
Ullna) durch eine große Zahl kräftiger Fasern, die membrana interossea verbunden,
die Zug und Druck auf beide Knochen verteilt. Deswegen brechen bei einer
Unterarmfraktur fast immer beide Knochen. |
| Rehabilitation: |
Wiederherstellung der Leistungsfähigkeit
nach Verletzungen un Erkrankungen. |
| Rekrutieren: |
Vermehrte Innervierung von Muskelfasern
innerhalb einer Kontraktion für das Erreichen einer höheren Kontratktionskraft. |
| Reps: |
Aus dem englischen (repetitions), Wiederholungen.
Damit wird die Häufigkeit angegeben, wie oft eine Übung am Stück
ausgeführt werden muss. |
| Retinol |
Wissenschaftlicher Name für Vitamin
A |
| Rote Muskelfaser: |
Auch langsame, ST (slow twitch= langsam
zuckend) oder Typ I-Faser genannt. Dünner und zu größerer
Ausdauerleistung fähig als die weiße Faser. Energiebereitstellung
aerob. |
| Rumpfsektor: |
Der Rumpfsektor wird durch die Stellung
der Knie begrenzt. Beim Anheben von Lasten sollte immer dareuf geachtet
werden, dass sich diese zwischen den Beinen befindet. |
| Sauerstoffschuld: |
Die vermehrte Suaerstoffaufnahme nach
Beendigung einer Belastung, die über dem Steady State lag. |
| Sacharose |
Chemischer Name des normalen Zuckers,
einem Kohlenhydrat. Saccharose ist ein Einfachzucker, geht also besonders
rasch ins Blut über. Dadurch kann er dem Körper bei großer körperlicher
oder geistiger Anstrengung schnelle Energie liefern. |
| Scheuermannsche Erkrankung: |
Auch Rundrücken oder Buckel genannt.
|
| Shrugs |
Schulterheben |
| Squats |
Kniebeugen |
| Schleimbeutel |
Medizinisch: Bursae synovialis. Mit Gelenkschmiere
gefüllte Hauttaschen an besonders druckempfindlichen Stellen, z.B. zwischen
Muskeln und Sehnen. |
| Schnelligkeitsausdauer: |
Die Zeitspanne, während der eine
fast maximale Bewegungsgeschwindigkeit aufrechterhalten werden kann. |
| Schnellkraft: |
Die Fähigkeit, Widerstände
mit höchstmöglicher Kontraktionsgeschwindigkeit zu überwinden.
|
| Sets: |
Aus dem Englischen, Sätze,
Serien, Durchgänge. |
| Skoliose: |
Dauerhafte seitliche Verkrümmung
der Wirbelsäule. |
| Speicherfett |
Der Körper kennt zwei Arten von Körerfett:
das Baufett und das Speicherfett. Speicherfett dient der Vorsorge für schlechte
Zeiten, damit der Körper stets mit Brennmaterial versorgt ist. Außerdem
kann der Organismus aus Speicherfett durch chemischen Umbau auch Eiweiß
und Kohlenhydrate aufbauen, so dass der Körper mit wichtigen Bausteinen
versorgt ist. Speicherfett, das im Gegensatz zu Baufett übrigens weiß ist
(wie im Speck), kann ohne Probleme komplett verbraucht werden. Allerdings
sollten Männer nicht dauerhaft weniger als 8 Prozent Körperfettanteil besitzen,
Fauen sogar mindestens 12 Prozent, weil sonst das wichtige Baufett angegriffen
wird. |
| Stärke |
Eine Gruppe von Kohlenhydraten, die nicht
sofort ins Blut übergehen können. Sie besteht aus chemisch verbundenen Zuckermolekülen,
die zuerst durch Verdauen getrennt werden müssen, bevor sie den Muskeln
und Nervenzellen als Energielieferant zur Verfügung stehen. Ein anderer
Name für sie ist deswegen "Mehrfachzucker". Stärke ist meist mit lebensnotwendigen
Vitaminen und Mineralien vermengt und deswegen für die Ernährung besonders
wertvoll. |
| Statisch: |
Stillstehend, ruhend. Spannungänderung
des Muskels bei gleichbleibender Muskelfaserlänge. |
| Steady State: |
Gleichgewicht zwischen Energiebedarf
(-verbrauch) und Energiebereitstellung. Wird bei Ausdauerbelastungen beim
Durchschnittsbürger etwa bei einer Herzfrequenz von 130 Schlägen
pro Minute erreicht. |
| Stretching: |
Prinzip der gehaltenen Dehnung. Eine
eingenommene Dehnposition wird vor der Schmerzgrenze ber einen bestimmten
Zeitraum beibehalten. |
| Superkompensation |
Nach hoher Trainingsbelastung benötigen
die beanspuchten Funktionssyteme unter Umständen mehrere Tage bis zur
Wiederherstellung. Um sich vor einer erneuten Depotentleerung zu schützen,
erhöht der Körper sein Potenzial über das Ausgangsniveau
hinaus. Es besteht ein dynamisches Gleichgewicht zwischen Leistungvemögen
des Körpers und den Anforderungen, die an ihn gestell werden. |
| Supplement |
Ergänzendes Nahrungsmittel. In unserer
Nahrung sind nicht immer alle Stoffe in den nötigen Mengen enthalten, die
der Körper braucht. Dies gilt besonders für Menschen unter starker körperlicher
Belastung. Bodybuilder, zum Beispiel. Deswegen gibt es eine große Zahl von
Präparaten, die solche Stoffe (z.B. Kreatin, Magnesium oder Lecitin) konzentriert
enthalten und die zusätzlich zum Essen genommen werden. Im Gegensatz zu
Anabolika und Hormonen sind sie keine körpereigenen Stoffe, sondern stammen
aus Lebensmitteln. Einige Supplemente steigern aber die Produktion von Hormonen.
BBLex bietet einen eigenen Artikel zum Thema Supplemente an. |
| Synchronisation: |
Gleichzeitiger Einsatz aller motorischen
Einheiten eines Muskels |
| Synergist: |
Muskel, der im Zusammenwirken mit anderen
die Ausführung einer koordinierten Bewegung unterstützt bzw. ermöglicht.
|
| Systole: |
Zusammenziehen des Herzhohlraummuskels,
Austreibungszeit. |
| Taktil: |
Durch Berührung. |
| Testosteron: |
Männliches Sexulahormon, wirkt muskelaufbauend,
beeinflusst Körperwachstum und Muskelkraft. |
| Thiamin |
Wissenschaftlicher Name für Vitamin
B1 |
| Tocopherol |
Wissenschaftlicher Name für Vitamin
E |
| Tonische Muskulatur: |
Langsam ermüdend, langsam kontrahierend,
vorwiegend zur Verkürzung neigend, vorwiegend Haltefunktion, Energiebereitstellung
aerrob. |
| Typ II a Fasern: |
Weißer Muskelfasertyp für
Kraftbelastungen ganz kurzer Dauer. |
| Typ II b Fasern: |
Weißer Muskelfasertyp für
Kraftbelastungen längerer Dauer. |
| Vorermüdungsprinzip |
Ein Trainigsprinzip. Beim Training großer
Muskelgruppen ist es sehr schwer, den Zielmuskel isoliert zu trainieren,
weil viele Hilfsmuskeln den Zielmuskel unterstützen. Das ist besonders beim
Latissimus und dem Quadrizeps ein Problem. Deswegen werden zur Vorermüdung
der Hilfsmuskeln zwei Übungen ohne Pause nacheinander ausgeführt, um in
der ersten Übung die Hilfsmuskeln so weit zu erschöpfen, dass sie in der
zweiten Übung den Hauptmuskel nicht mehr unterstützen können und der Hauptmuskel
nun weitgehend isoliert trainiert werden kann. Beispiele für dieses Vorgehen:
der Quadrizeps wird besser trainiert, wenn Du erst den Unterschenkelbeuger
mit Beinstrecken erschöpfst und dann ohne Pause (!) zu Kniebeugen übergehst.
Für den Latissimus wirst Du erst mit gestreckten Überzügen die Hilfsmuskeln
ermüden, um dann sofort zu Klimmzügen überzugehen. |
| Weiße Muskelfaser: |
Auch schnelle, FT (fast twitch = schnell
zuckend) oder Typ II Faser genannt. Dicker und zu größerer Kraftentwicklung
fähig als die rote Faser. Energiebereitstellung anaerob. |
| Weight Gainer |
Zusammenstellung besonders Kalorienreicher
Lebensmittel (besonders von Fetten) zu einem Supplement. Ziel ist, die Massezunahme
des Körpers zu unterstützen. |
| Zucker |
Ein Kohlenhydrat, das für eine rasche
Energiezufuhr für Muskeln und Nervenzellen nötig ist. Es gibt zwei Gruppen:
Einfachzucker, die so klein sind, dass sie direkt aus dem Darm in die Blutbahn
wechseln, also sofort verfügbar sind, und Mehrfachzucker, auch Stärke genannt,
die vor dem Übergang in die Blutbahn in Einfachzucker aufgespalten werden
müssen und darum etwas langsamer übernommen werden. |
| Zwischensehne |
Sehnen verbinden normalerweise Muskeln
mit Knochen. Gelegentlich teilen sie aber auch einen Muskel in mehrere Teile
auf, wie zum Beispiel den Bauchmuskel (der Waschbrettbauch ist nichts weiter
als der Obliquus, der durch zwei Zwischensehnen in drei einzelne Muskelbäuche
unterteilt wird). Beim Obliquus sind Zwischensehnen normal, sonst sind sie
fast immer zufällige Launen der Natur (eine Varietät). |