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| Für den Menschen sind acht Aminosäuren essentiell,
d.h. sie müssen in der Nahrung enthalten sein: Isoleucin, Leucin, Lysin,
Methionin, Phenylalanin, Threonin, Tryptophan und Valin. Eine spezielle Stellung nehmen die Aminosäuren Cystein und Tyrosin ein. Cystein wird im Stoffwechsel aus Methionin gebildet. Enthält die Nahrung eine ausreichende Menge Cystein oder Cystin, so kann ein Teil des Methionins eingespart werden. Gleiches gilt für Tyrosin, das aus Phenylalanin synthetisiert wird und einen Teil des Phenylalanins ersetzen kann. |
Aminosäurepräparate gibt es flüssig, pulver-, tabletten-
und kapselförmig. Abgesehen von der biologischen Wertigkeit der Proteinquelle
ist die Absorptionsgeschwindigkeit einer der entscheidenden Kriterien im Vergleich
zwischen Proteinen und Aminosäuren.
Der Körper muss Proteine zunächst im Magen aufspalten. Durch die Darmwände gelangen
sie dann mittels spezifischer Transportmoleküle in die Blutbahn. Aminosäuren
müssen nicht mehr aufgespalten werden und können daher schneller zugeführt werden.
Insbesondere nach dem Training ist der Eiweissbedarf sehr hoch, sodass die schnelle
Zufuhr von Aminosäuren sinnvoller ist, als die Zufuhr von Proteinen allein.
Flüssige Präparate und solche in Kapselform werden deutlich schneller aufgenommen,
als Aminosäuren in Tablettenform. Tabletten benötigen teils mehrere Stunden
bis ihre Wirkstoffe in den Blutkreislauf übergetreten sind. Tabletten eignen
sich daher ideal, um eine Aminosäurenversorgung über Nacht zu gewährleisten,
ohne den Verdauungsapparat zu belasten. Aminosäuren eignen sich allerdings nicht
zur alleinigen Eiweißversorgung, da der Körper sie viel zu schnell verstoffwechselt
und so keine Konstanz im Aminosäurepool erreicht werden kann.
BCAA (Branched Chain Amino Acids) oder auch verzweigtkettige Aminosäuren bestehen aus den drei essentiellen Aminosäuren Leucin, Isoleucin und Valin. Im Gegensatz zu den übrigen Aminosäuren werden BCAA direkt in den Muskelzellen und nicht erst in der Leber verstoffwechselt. Der Körper benötigt sie, um die während großer Belastungen, zum Beispiel während des Trainings, verlorengehenden Aminosäuren Glutamin und Alanin wieder zu synthetisieren und so einen katabolen, das heißt eiweißabbauenden Zustand zu vermeiden. BCAAs werden zum Aufbau fast aller Proteine benötigt. Ca. 35 % der Muskulatur bestehen aus BCAAs. Sie sind außerdem maßgeblich am Transport von Stickstoff und Energie zwischen Muskulatur und Leber beteiligt. Sie können dabei reversibel zu den entsprechenden Ketosäuren umgewandelt werden. Ihre Hauptmenge wird allerdings im Energiestoffwechsel verbraucht. BCAAs normalisiert die Tryptophankonzentration im Gehirn und damit die Serotoninkonzentration, was zu weniger Ermüdung führt.
BCAAs kommen in in fast allen Proteinen vor. Besonders
hohe Mengen kommen in Mais, Molkenprotein (Whey), Vollei, Casein, Reis, Kartoffeln,
Fisch, Soja und Weizenkeimen vor.
BCAAs sind relativ wenig wasserlöslich und begrenzen damit die Löslichkeit vieler
Aminosäuregemische.
Überdosierungserscheinungen mit BCAAs sind bei Dosierungen bis zu 50 g/Tag nicht
bekannt. Bei einem Überangebot an BCAAs werden diese zu Glucose bzw. Glycogen
umgewandelt. Sportler haben einen stark erhöhten Bedarf an BCAAs.
Vor dem Training eingenommen, können BCAA auch zur Energiegewinnung verwand
werden. Das Leucin wird hierbei aufgespalten. Die Aminogruppe des Leucin wird
zur Bildung von Alanin verwand, welches dann in der Leber zur Glukosesynthese
eingesetzt wird und der verbleibende Rest, die Ketonsäure wird wird im Muskel
zu Energie verbrannt. Um sich den anti-katabolen Effekt der BCAA nutzbar zu
machen, sollten sie 60-90 Minuten nach dem Training in Verbindung mit einer
Mahlzeit eingenommen werden. Zur Energiegewinnung sollten sie ca. 30 Minuten
vor dem Training eingenommen werden; dies aber nur unregelmäßig, da sie so die
Harnsäurewerte negativ beeinflussen. In jedem Fall sollten BCAA nur in L-Form
(Linksdrehend-optische Aktivität) eingenommen werden und in Kombination mit
allen drei Aminosäuren.
Arginin wird im Leberstoffwechsel für die Harnstoffbildung
und den Ammoniakabbau benötigt. Daneben spielt Arginin eine wichtige Rolle im
Immunsystem und bei Heilungsprozessen. Arginin kann zwar vom Körper selbst synthetisiert
werden, doch in Belastungssituationen muß zusätzlich Arginin zugeführt werden.
Arginin kann im Körper zu Ornithin umgewandelt werden und umgekehrt.
Arginin kommt in fast allen Proteinen vor. Hohe Gehalte sind enthalten in Haselnüssen,
Paranüssen, Getreideprodukten und Fleisch/Fisch.
Arginin hat eine immunstärkende Wirkung und wird mit einer erhöhten Wachstumshormonbildung
und einer verbesserten Fettverbrennung in Verbindung gebracht. Ebenso weisen
einige Publikationen auf eine Wirkung auf den Haarwuchs hin. Arginin kann möglicherweise
selbst bei äußerlicher Anwendung nachlassenden Haarwuchs fördern. Da Milchproteine
relativ wenig Arginin enthalten, kann durch Zugabe dieser Aminosäure die biologische
Wertigkeit dieser Proteine stark erhöht werden.
Bei Überdosierung besteht die Möglichkeit einer Förderung "schlafender" Herpes-Infektionen.
Cystein kann im Körper aus Methionin synthetisiert werden
und ist notwendig für das Wachstum von Haut und Haaren. Cystein kann als die
zentrale Verbindung des Schwefelstoffwechsels angesehen werden, da sich viele
schwefelhaltige Substanzen im Körper von ihm ableiten. Cystein ist auch die
Hauptschwefelquelle unserer Ernährung. Weiterhin wird es benötigt für die Synthese
von Insulin und Verdauungsenzymen. Cystein wirkt außerdem schwermetallentgiftend
und als Antioxidans im Körper. Die Aminosäure Cystein kommt in fast allen Proteinen
vor.
Besonders viel Cystein enthalten: Eiklar, Hafer, Mais, Molkeprotein.
Ein Fehlen von Cystin wirkt auf die Protein-Synthese des wachsenden Organismus
verzögernd und bewirkt ein gestörtes Wachstum der Haare. Erhöhte Gaben von Cystein
beschleunigen den Heilprozeß, stärken das Bindegewebe und sollen für den Muskelaufbau
vorteilhaft sein. Aufgrund der schwermetallabführenden Eigenschaften des Cysteins
kann es bei längerer übermäßiger Einnahme zum Mangel an Spurenelementen wie
Kupfer, Mangan und Cobalt kommen.
L-Glutamin ist die am meisten in der Skellettmuskulatur
vorkommende Aminosäure. Über 50% aller freien Aminosäuren bestehen aus Glutamin.
Glutamin kann im Körper zu Glutaminsäure umgewandelt werden und umgekehrt. Der
Körper kann Glutamin unter Aufnahme von Ammoniak aus Glutaminsäure bilden. Glutamin
kann im Körper leicht zu Glutaminsäure und Ammoniak umgewandelt werden. Weiterhin
wird durch die zusätzliche Gabe von Glutamin die Syntheserate des Organismus
reduziert, was mit einer Verminderung der Ammoniakentgiftung gleichzusetzen
ist. Ammoniak (NH3) ist ein toxisches Gas, das in Form von Harnsäure im Urin
ausgeschieden wird und unter anderem zu Gelenkproblemen führen kann. Eine Supplementierung
sollte daher über maximal 8 Wochen, gefolgt von einer mehrwöchigen Pause, erfolgen,
um die toxische Belastung des Organismus mit Ammoniak zu reduzieren.
Glutamin kommt in fast allen Proteinen vor. Besonders große Mengen an Glutamin
sind in: Weizen, Casein, Molkeprotein, Mais- und Soja enthalten. Natriumglutamat
wird vielseitig als Würzmittel und Geschmacksverstärker eingesetzt.
Mangelerscheinungen sind geschwächter Immunstatus und verzögerte Wundheilung.
Sportler haben einen stark erhöhten Bedarf an Glutamin. Glutamin spielt eine
Schlüsselrolle in der Verhütung von Ermüdungszuständen und Folgen des Übertrainierens.
Je nach Intensität der körperlichen Belastung sollten zwischen 5 und 20 Gramm
eingenommen werden. Für die optimale Resorption von Glutamin ist eine ausreichende
Versorgung mit Vitamin B6 erforderlich.
Glutamin ist der Hauptbrennstoff für schnell teilende
Zellen wie den Darmzellen. So wird einleuchtend, weshalb peroral eingenommenes
Glutamin zu 85% das Passieren des Darmtraktes nicht übersteht. Stabiler sind
Di- und Tripeptide. Diese werden außerdem vom Körper besser resorbiert als die
freie Aminosäure und vermindern die Wahrscheinlichkeit einer ungewollten Umwandlung
in Ammoniak.
Glutamin kann in den Nieren in Glucose umgewandelt werden und zwar ohne die
Glukagon- und Insulinwerte zu beeinflussen. Somit trägt es gleichfalls zu einer
Energiegewinnung bei, die die durch das Insulin hervorgerufene Fetteinlagerung
zu umgehen in der Lage ist. Es wirkt, wie auch Untersuchungen an Mäusen bewiesen
haben, der Nahrungsfettspeicherung entgegen, hilft folglich bei der Regulierung
des Körpergewichts.
Auch den Zellen des Immunsystems dient Glutamin als Brennstoff, so dass eine
Wirkung auf das Immunsystem wenigstens nicht auszuschließen ist. Bei Krankheiten
wird die Rekonvaleszenz (Erholung) durch Glutamin beschleunigt. Glutamin und
die Proteinsynthese Glutamin steht im direkten Zusammenhang mit der Proteinsynthese,
da es für den Transport von Stickstoff, einem Bestandteil von Proteinen, verantwortlich
ist. Glutamin begünstigt die Resorption anderer Aminosäuren. Bei intensivem
Muskeltraining kann der Körper bis zu 40 g Glutamin verlieren. Da dies mehr
ist als der Organismus selbst sythetisieren kann, muss es schnellstmöglich wieder
zugeführt werden, da die Muskelzelle sonst in einen katabolen Zustand fällt
(Eine negative Stickstoffbilanz ist daher immer ein Zeichen von Muskelabbau).
Glutamin und die Hormonproduktion Glutamin stimuliert die Testosteron- und Wachstumhormonausschüttung
(HGH = Human Growth Hormon). Es verhindert somit durch die hemmende Wirkung
dieser Hormone auf den Cortisolspiegel seinen eigenen Abbau nach hartem Wiederstandstraining.
In Studienergnissen ergab sich eine optimale Dosis von 4 Gramm Glutamin um die höchste HGH (Wachstumshormonausschüttung) zu erreichen. . Es empfiehlt sich unmittelbar nach dem Training und auf nüchternen Magen und ohne Zugabe irgendwelcher Kalorien Glutamin einzunehmen.
Histidin spielt eine wichtige Rolle beim Proteinmetabolismus,
insbesondere bei der Bildung des Blutfarbstoffs Hämoglobin und der Substanz
Carnosin. Ein Mangel kann folglich auch zu Blutarmut führen. Es ist außerdem
häufig Bestandteil des aktiven Zentrums von Enzymen. Histidin kann zwar vom
Körper selbst synthetisiert werden, jedoch nicht in ausreichendem Maße.
Besonders reich an Histidin sind Bananen sowie Rindfleisch- und Fisch. Histidin
unterstützt das kindliche Wachstum und wird erfolgreich bei Allergien, Anämie,
Arteriosklerose und rheumatischer Arthritis eingesetzt. Es soll die Blutgerinnung
fördern.
Eine Hohe Histidin-Zufuhr kann zu einer erhöhten Ausscheidung von Zink durch
den Urin bewirken.
Lysin wird zur Neubildung von Muskel- und Bindegewebe benötigt.
Es ist weiterhin beim Knochenwachstum, bei der Verknöcherung und beim Zellwachstum
beteiligt. Lysin dient dem Körper als Ausgangsstoff für die Eigensynthese von
Carnitin. Lysin verstärkt die Wirkung von Arginin. Es verstärkt die Speicherung
von Calcium im Körper und wird erfolgreich zur Behandlung von Herpes eingesetzt.
Einen hohen Gehalt an Lysin haben tierische Proteine wie in Milch, Eier, Fleisch
und Fisch.
Mangelerscheinungen sind verzögertes Zell- und Knochenwachstum und eine verzögerte
Wundheilung.
Methionin hilft, übermäßige Fetteinlagerungen in der Leber
zu verhindern und unterstützt die Regeneration von Leber- und Nierengewebe.
Als schwefelhaltige Aminosäure ermöglicht es die Bildung von Cystein und Taurin
im Körper und wird bei der Synthese zahlreicher körpereigener Stoffe als Schwefel-
und Methylgruppen-Lieferant benötigt. Der Methioninbedarf kann bis zu 80 % von
Cystein gedeckt werden. Erhöhte Methionineinnahme kann zu verstärktem Calciumverlust
führen. Methioinin findet in der Therapie Anwendung als Leberschutzpräparat.
Zur Supplementierung wird auch das Acetylierungsprodukt N-Acetylmethionin eingesetzt.
Reich an Methionin sind Vollei, Vollkornbrot, Sesam, Mais , Reis und Molkenprotein.
Methionin fördert die Wundheilung und kann die negativen Folgen von Stress lindern.
In der Regenerationsphase nach Widerstandstraining aber auch nach starken Muskelverletzungen
ist der Methioninbedarf besonders hoch. Mangelerscheinungen können Stoffwechselstörungen
wie Leberverfettung, Haut- und Haarwuchsstörungen sein.
Ornithin wird als Zwischenprodukt im Leberstoffwechsel aus Arginin gebildet. Es ist an der Ammoniakentgiftung des Körpers durch Bildung von Harnstoff beteiligt. Onithin findet sich in einigen Fischeiweißen, ansonsten tritt es nur in freier Form auf. Ornithin wird in der Medizin als Leberschutzpräparat eingesetzt.
Phenylalanin wird zur Synthese der wichtigen körpereigenen
Proteine Insulin, Papain und Melanin sowie des Schilddrüsenhormon Thyroxin benötigt.
Es spielt eine wichtige Rolle bei der Eliminierung von Schadstoffen durch Nieren
und Blase. Phenylalanin zeigt nicht nur wie alle anderen Aminosäuren in der
natürlichen L-Form eine physiologische Wirkung. Eine Mischung aus D- und L-Form,
zeigt diese Aminosäure schmerzstillende Wirkung, indem sie die körpereigene
Endorphin-Produktion anregt. Phenylalanin kann außerdem vom Körper in die Neurotransmitter
Dopamin und Norepinephrin umgewandelt werden. Erhöhte Einnahmen von Phenylalanin
reduzieren die Seratoninbildung und wirken damit anregend. Des weiteren soll
es über die Bildung von Norepinephrin die Gedächtnisleistung verbessern und
appetitzügelnd wirken.
Phenylalanin ist enthalten in Casein, Haselnüssen, Reis und Ei.
Taurin ist eine nicht essentielle Aminosäure und spielt eine
wichtige Rolle bei der Entwicklung des zentralen Nervensystems. Es beeinflußt
die Transportvorgänge von Calcium, Magnesium und Zink und reguliert außerdem
den Flüssigkeitshaushalt der Zellen. Taurin verfügt über zellmembranschützende
und antioxidative Eigenschaften und fördert die Bildung und Wirksamkeit von
Gallensaft als Emulgator bei der Fettverbrennung. Taurin kann neben der Nahrungsaufnahme
vom Körper aus Cystein gebildet werden.
Der Gesamtbestand an Taurin im Körper wird auf etwa 30 – 50 g geschätzt.
Es ist enthalten in Fleisch und Fleischextrakten.
Tryptophan dient dem Organismus in erster Linie als Baustein
zur Proteinsynthese. Daneben wird es vom Körper zu Niacin metabolisiert, weshalb
Niacin-Mangelerscheinungen erst bei trypopahnarmer Ernährung auftreten. Tryptophan
wirkt positiv auf die Proteinsynthese und wirkt schmerzlindend.
In Studien fanden sich Hinweise auf eine erhöhte Ausschüttung von Wachstumshormonen
durch Tryptophan. Eine Verminderung der Nahrungsaufnahme durch Tyrosin-Gaben
ist wahrscheinlich. In Tierversuchen konnte eine Nierenschutzwirkung von Tryptophan
festgestellt werden.
Besonders tryptophanreich sind: Lactalbumin (wasserlösl. Anteil des Molkenproteins),
Molkenprotein, Vollei , Nüsse , Milch , Erbsen, Kartoffeln, Käse, Zwiebeln .
Tryptophan wird in Gegenwart von Sauerstoff leicht abgebaut. Deshalb wird Trypothan
bei zahlreichen lebensmitteltechnischen Verarbeitungsprozessen abgebaut. Obwohl
Sportler einen erhöhten Bedarf an Tryptophan haben, sollten Dosierungen über
drei Gramm vermieden werden, da es sonst zu Blutbildveränderung mit Muskelschmerzen
und Müdigkeit führen kann.
Ein Mangel kann zu Hauterkrankungen, Defekten im Zentralnervensystem und Depressionen
(aufgrund von Mangel an Serotonin). Eine extrem hohe Vitamin B6-Dosierung hemmt
den Tryptophan-Stoffwechsel in der Leber.
Die Aminosäuren Tyrosin wird im Körper benötigt für die Funktion
von Nebennieren, Schild- und Hirnanhangsdrüse sowie die Bildung von roten und
weißen Blutkörperchen. Daneben dient Tyrosin über das Enzym Tyrosinase zum Aufbau
von Melanin, dem Haut- und Haarpigment. Wie Phenylalanin ist auch Tyrosin eine
Vorstufe zur Produktion von L-Dopa, L-Dopamin, Norepinephrin und Epinephrin.
Der Tyrosinbedarf kann auch durch Phenylalanin gedeckt werden. Tyrosin fällt
bei der Umwandlung von Phenylalanin in Norepinephrin an und ist damit keine
essentielle Aminosäure.
Besonders reich an Tyrosin ist Casein, Milchprotein, Erbsen, Bohnen, Nüsse.
Tyrosin hat eine stimmungsaufhellende Wirkung und wirkt appetitzügelnd. Tyrosin-Supplemtierung
soll zu einer verstärkten Ausschüttung von Wachstumshormon (HGH) und als "Gehirn-Nährstoff"
zu besserter geistiger Leistungsfähigkeitführen.
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