Die ehemalige Eisschnelläuferin Franziska Schenk entwickelte
zusammen mit der DGE das Ernährungskonzept "5 am Tag".
Fünf mal täglich sollen Obst und Gemüse verzehrt werden. 400
Gramm Gemüse (gegart oder roh) und 250 Gramm Obst pro Tag.
Gemüse und Obst können mit den enthaltenen Vitaminen, Mineralstoffen
und sekundären Pflanzenstoffen Erkrankungsrisiken für Herz-Kreislauf-Erkrankungen
und Krebs verringern.
Die Diät ist für vier Wochen ausgelegt mit einer
Vielfalt an Rezepten, die gegeneinander austauschbar sind.
Die Hintergründe der "5 am Tag-Diät"
sind aus ernährungswissenschaftlicher Sicht nachvollziehbar.
Eine gesunde Ernährung mit einem hohen Obst- und Gemüsekonsum sowie
regelmäßiger Ausdauersport sind Voraussetzungen für eine dauerhafte
Gewichtsreduktion und ein langes Leben mit guter Lebensqualität.
Die "5 am Tag-Diät" beinhaltet eine vollwertige
Ernährung mit viel Obst und Gemüse.
Alkohol sowie Rauchen sollte vermieden werden.
Insgesamt ist diese Diät ernährungswissenschaftlich
absolut sinnvoll.
Ein dauerhafter Lernerfolg hinsichtlich gesunder Ernährung
und sportlicher Aktivität tritt bei der "5 am Tag-Diät"
auf.
| Als Dauerkost geeignet: |
Ja
|
|
| Nährstoffmangel: |
Nein
|
|
| Ernährungswissenschaftlich nachvollziehbar: |
Ja
|
|
| Ernährungswissenschaftlich sinnvoll: |
Ja
|
|
| Lerneffekt: |
Ja
|
|
| Bewertung: |
Sehr empfehlenswert
|
Abnehmen-mit-Vernunft
"Abnehmen-mit-Vernunft" wurde entwickelt von der:
Bundeszentrale für gesundheitliche Aufkärung (BZGA)
Bei der Abnehmen-mit-Vernunft-Diät wird eine ausgewogene
Ernährung mit Einschränkung des Fett- sowie Fleischkonsums empfohlen
-bei gleichzeitig mehr komplexen Kohlenhydraten aus Getreide, Obst und Gemüse.
Die Ernährung sollte sich aus 50 bis 55 Prozent Kohlenhydraten, maximal
30 Prozent Fett und 15 bis 20 Prozent Protein zusammensetzen.
Da grundsätzlich keine Lebensmittel verboten sind, können die Speisen
vielfältig kombiniert werden, so daß die Ernährung nie langweilig
wird.
Ziel ist eine langfristige Umstellung der bisherigen Ernährungsgewohnheiten.
Eine wichtige Rolle spielt neben der Ernährungsumstellung die sportliche
Betätigung.
Bei der Abnehmen-mit-Vernunft-Diät wird die langfristige
Umstellung der Ernährungsgewohnheiten mit einer langsamen, aber dauerhaften
Gewichtsreduktion verfolgt. Dieses Ziel ist aus ernährungswissenschaftlicher
Sicht vollständig zu unterstützen.
Die Ernährung der Abnehmen-mit-Vernunft-Diät ist
augewogen sowie fettreduziert und somit ernährungsmedizinisch sinnvoll.
Bei der ungefährlichen Diät wird ein guter Lerneffekt
erzielt. Ein großer Vorteil ist, dass die Ernährungsweise während
der "Diät" nach dem Erreichen des Wunschgewichtes beibehalten
wird.
| Als Dauerkost geeignet: |
Ja
|
|
| Nährstoffmangel: |
Nein
|
|
| Ernährungswissenschaftlich nachvollziehbar: |
Ja
|
|
| Ernährungswissenschaftlich sinnvoll: |
Ja
|
|
| Lerneffekt: |
Ja
|
|
| Bewertung: |
Sehr empfehlenswert
|
Ananas-Diät/Enzym-Diät
Bei der Ananas-Diät werden ausschließlich
Ananas und aus Ananas hergestellte Säfte konsumiert.
Da in einem Kilo Ananas zirka 550 Kilokalorien stecken, müssen täglich
zwei bis drei Kilo Ananas verzehrt werden, um einen Kaloriengehalt von zirka
1000 Kilokalorien zuzuführen.
Bei der allgemeinen Enzym-Diät können auch andere
enzymreiche Früchte, wie zum Beispiel Papayas (80 Kilokalorien/ Kilo) und
Kiwis (2000 Kilokalorien/ Kilo) verzehrt werden. Die Enzyme der Früchte
sollen den Eiweißabbau unterstützen und das Fett gezielt zum Schmelzen
bringen.
Die Ananas-/Enzym-Diät ist in keinem Punkt ernährungswissenschaftlich
und ernährungsmedizinisch nachvollziehbar. Auch "Enzyme", die
in Kapselform eingenommen werden, führen nicht zur Gewichtsreduktion.
Die Ananas-/Enzym-Diät ist wie alle anderen Monodiäten
(zum Beispiel Kartoffel-, Apfel- oder Nudeldiät) eine der extremsten Formen
zur einer Fehl- und Mangelernährung. Sie liefert einen geringen Kaloriengehalt
und ist extrem einseitig. Durch die geringe Zufuhr an Eiweiß baut der
Körper Muskelmasse als Eiweißquelle ab und der Jo-Jo-Effekt bleibt
nicht aus.
Ein Nährstoffmangel an Eiweiß, Kohlenhydrate,
Fett, Vitamine und Mineralstoffen ( Eisen, Jod, Zink ) kann auftreten. Deshalb
ist die Ananas-/Enzym-Diät gesundheitsgefährdend und nicht empfehlenswert.
Ein Lerneffekt tritt bei dieser Diät nicht ein. Der
sportliche Aspekt spielt bei der Ananas-/Enzym-Diät keine Rolle.
| Als Dauerkost geeignet: |
Nein
|
|
| Nährstoffmangel: |
Ja
|
|
| Ernährungswissenschaftlich nachvollziehbar: |
Nein
|
|
| Ernährungswissenschaftlich sinnvoll: |
Nein
|
|
| Lerneffekt: |
Nein
|
|
| Bewertung: |
nicht empfehlenswert
|
Apfelessig-Kur
Ein Apfelessig-Drink vor jeder Mahlzeit soll vielfältige
Wirkungen haben, wie beispielsweise das Ankurbelung des Stoffwechsels.
Die Kost während der Kur sollte insgesamt fettarm sein. Abends soll vorwiegend
kohlenhydratarm und eiweißreich gegessen werden.
Der Verzehr eiweißreicher Drinks vor dem zu Bett gehen
soll das Fett während des Schlafes durch Wachstumshormonausschüttung
zur Verbrennung freisetzen.
Die Durchführung der Apfelessig-Kur wird für drei
bis sieben Tage oder für vier Wochen empfohlen.
Die Wirkung des Apfelessigs ist noch nicht vollständig
geklärt. Die Gewichtsreduktion kommt aber sicher nicht durch die alleinige
Einnahme des Apfelessig-Drinks zustande.
Auch die Einnahme von Apfelessig-Kapseln führt nicht zu den angeblichen
Effekten.
Die Nähr- Wirkstoffzufuhr während der Apfelessig-Kur
ist ausreichend. Die allgemeine fettarme Ernährung ist ernährungsmedizinisch
als positiv zu beurteilen.
Nach ernährungswissenschaftlichen Aspekten spielt der Apfelessig ernährungsmedizinisch
jedoch keine Rolle für eine Gewichtsreduktion.
Positiv sind die Tipps, die während der Apfelessig-Kur
bezüglich gesunder Ernährungsweise und Bewegung gegeben werden, wodurch
sich ein gewisser Lerneffekt ergibt.
| Als Dauerkost geeignet: |
Ja
|
|
| Nährstoffmangel: |
Nein
|
|
| Ernährungswissenschaftlich nachvollziehbar: |
Jaein
|
|
| Ernährungswissenschaftlich sinnvoll: |
Jaein
|
|
| Lerneffekt: |
Jaein
|
|
| Bewertung: |
eingeschränkt empfehlenswert
|
Atkins-Diät
Nach der Atkins-Diät sind die Kohlenhydrate und nicht
das Fett Ursache des Übergewichts.
In den ersten Wochen der Diät werden nur sehr geringe Mengen (ein bis 16
Gramm täglich) Kohlenhydrate (zum Beispiel in Brot, Kartoffeln, Reis und
Nudeln) aufgenommen, was den Organismus in die Fettverbrennung zwingen soll.
Mit fortschreitender Zeit wird die Kohlenhydrataufnahme auf maximal 40 Gramm
pro Tag gesteigert.
Stark eingeschränkt sind weiterhin Obst, Gemüse,
Fruchtsäfte und Süßigkeiten. Eiweiß und Fett , zum Beispiel
in Fleisch, Käse, Eiern, Fisch, Wurst und Mayonnaise dürfen uneingeschränkt
gegessen werden, wodurch vermehrt Stoffwechselabbauprodukte (Ketonkörper)
im Organismus produziert werden. Die Folge sind Übersäuerung des Körpers
und große Flüssigkeitsverluste.
Die Dauer der Diät mit ihren fünf Stufen hängt
von der Menge der ausgeschiedenen Ketonkörper im Urin ab (Ketonämie).
Dieser Zustand muss während der Diät unbedingt eintreten und regelmäßig
mit Hilfe eines Teststreifens überprüft werden.
Die mit dem Fett übermäßig aufgenommenen Purine werden zu Harnsäure
im Körper abgebaut.
Es kommt zur Hemmung der Harnsäureausscheidung durch die Niere, was zu
einem Gichtanfall führen kann.
Nach der Beendigung der Diät besteht die Gefahr der
Bildung von Harnsäuresteinen in den ableitenden Harnwegen.
Die Atkins-Diät ist für Personen mit Fettstoffwechselstörungen,
Herz-Kreislauf-Erkrankungen, Gefäßverkalkung (Arteriosklerose), hohen
Harnsäurespiegel im Blut und Diabetes mellitus gefährlich und gesundheitsschädlich.
Ein Nährstoffmangel an Ballaststoffen, Vitaminen, Mineralstoffen
und Kohlenhydraten kann auftreten.
Viele Aussagen, wie beispielsweise das Übergewicht der
Menschen sei nicht Folge von übermäßigem Lebensmittelverzehr
sondern von Störungen des Kohlenhydratstoffwechsels, entziehen sich jeglichen
ernährungswissenschaftlichen Erkenntnissen.
In Folge von steigendem Fettverzehr und sinkender Kohlenhydrataufnahme
während der Atkins-Diät kommt es zur Lipolyse. Dieser Effekt verstärkt
sich noch mehr, wenn ein Teil des zugeführten Fettes als MCT Fett verzehrt
werden würde, das jedoch den erhöhten Fettverzehr während der
Diät ernährungswissenschaftlich nicht rechtfertigt.
Die Atkins-Diät ist extrem kohlenhydratarm, wodurch
Mangelerscheinungen auftreten können. Die extrem hohe Eiweiß- und
Fettzufuhr führt zu hohen Cholesterin- und Purinspiegeln im Organismus,
die auf Dauer gesundheitsgefährdend sein können. Durch die begrenzte
Auswahl an Nahrungsmitteln ist die Atkins-Diät relativ einseitig.
Der Mineral- und Vitaminmangel soll durch die Einnahme von
Tabletten ausgeglichen werden.
Ein Lerneffekt tritt bei dieser gesundheitsgefährdenden
Diät nicht auf.
Sport spielt bei der Atkins-Diät keine Rolle.
| Als Dauerkost geeignet: |
Nein
|
|
| Nährstoffmangel: |
Ja
|
|
| Ernährungswissenschaftlich nachvollziehbar: |
Nein
|
|
| Ernährungswissenschaftlich sinnvoll: |
Nein
|
|
| Lerneffekt: |
Nein
|
|
| Bewertung: |
nicht empfehlenswert
|
Ayurveda-Diät
Namensgeber der Ayurveda-Diät ist das zirka 3500 Jahre
alte, schriftlich überlieferte Gesundheitssystem Indiens.
Der Ayurveda umfasst ein ganzheitliches Gesundheitskonzept
indischen Ursprungs. In jedem Menschen sind die Lebensenergien Vata, Pitta und
Kapha unterschiedlich enthalten, das eine individuelle Auswahl von Lebensmitteln
und Mahlzeiten begründet.
Die Basis aller drei Lebensenergie-Typen ist eine frische,
lakto-vegetabile Kost, die Milchprodukte und pflanzliche Lebensmittel enthält.
Fleisch, Fisch und Eier sollten nur begrenzt aufgenommen werden.
Der Ayurveda wird durch Ernährungsregeln (zum Beispiel die Lebensmittelauswahl
und deren Zubereitung), Meditation und Yoga unterstützt.
Ein Nährstoffmangel an Mineralstoffen (Jod, Zink, Eisen)
und B-Vitamine kann auftreten.
Die Theorie des Ayurveda mit den individuellen Ernährungstypen
der unterschiedlichen Lebensenergien ist aus ernährungswissenschaftlicher
Sicht ein unhaltbares Konzept.
Bei Ayurveda wird eine lakto-vegetabile Kost (Kost aus pflanzlichen
Lebensmittel kombiniert mit Milch und Milchprodukten) verzehrt, dessen Energie-,
Nähr- und Wirkstoffzufuhr ausgewogen ist.
Positiv ist auch der eingeschränkte Verzehr von Fleisch
und Eiern.
Der Ayurveda ist aus rein ernährungsmedizinischer Sicht ohne die Berücksichtigung
der Lebensenergien als empfehlenswert zu beurteilen.
Eine Überernährung mit der ayurvedischen Kost ist
nur schwer möglich.
Ein guter Lerneffekt tritt ein.
Ausdauersport wird bei Ayurveda nicht berücksichtigt.
| Als Dauerkost geeignet: |
Ja
|
|
| Nährstoffmangel: |
wenig
|
|
| Ernährungswissenschaftlich nachvollziehbar: |
Nein
|
|
| Ernährungswissenschaftlich sinnvoll: |
Ja
|
|
| Lerneffekt: |
Ja
|
|
| Bewertung: |
empfehlenswert
|
Blutgruppen-Diät
Die Blutgruppe bestimmt angeblich die individuelle Verträglichkeit
von Lebensmitteln.
Bei der ältesten Blutgruppe, der Blutgruppe 0, soll die Kost eiweißreich
und kohlenhydratarm sein, wie bei den Höhlenmenschen, die sich vorwiegend
von Fleisch ernährten.
Der Mensch entwickelte sich weiter, betrieb Ackerbau und
das Verdauungssystem veränderte sich.
Menschen mit Blutgruppe A sollten sich daher vorwiegend vegetarisch ernähren.
Bei Blutgruppe B und AB sind keine Besonderheiten zu nennen,
da das Verdauungssystem bei diesen Blutgruppen am weitesten entwickelt ist.
Die Einhaltung der speziellen Nahrung je nach Blutgruppe
soll Übergewicht reduzieren und vor ernährungsbedingten Erkrankungen,
aber auch Krebs schützen.
Risikonährstoffe/-wirkstoffe: bei Blutgruppe 0: besonders
Kohlenhydrate und Vitamine, bei Blutgruppe A: eventuell essentielle Fettsäuren,
Mineralstoffe wie Zink und Eisen, bei Blutgruppe B und AB: keine
Ein Nährstoffmangel bei:
Blutgruppe 0: besonders Kohlenhydrate und Vitamine
Blutgruppe A: eventuell essentielle Fettsäuren, Mineralstoffe wie Zink
und Eisen
Blutgruppe B und AB: keine.
Werden die verschiedenen empfohlenen Ernährungsweisen
nicht beachtet, verklumpen angeblich die Blutkörperchen durch die Eiweißbestandteile
(Lektine) in der Nahrung und lösen eine Abwehrreaktion des Immunsystems
aus.
Dieser Zustand könne dann langfristig unter anderem zu Übergewicht
führen.
Diese Thesen sowie die spezifische Ernährung der jeweiligen Blutgruppen
basiert auf keinem ernährungswissenschaftlichen Hintergrund. Bisher gibt
es keine wissenschaftlichen Belege, dass Erkrankungen durch die Blutgruppen-Diät
positiv beeinflusst werden oder irgendeinen Sinn macht.
Spezielle Ernährungsweisen in Abhängigkeit von
den Blutgruppen sind ernährungsmedizinisch nicht zu unterstützen.
Der Lerneffekt bleibt aus. Eine sportliche Aktivität
wird in der Blutgruppen-Diät nicht thematisiert.
| Als Dauerkost geeignet: |
Nein
|
|
| Nährstoffmangel: |
Ja
|
|
| Ernährungswissenschaftlich nachvollziehbar: |
Nein
|
|
| Ernährungswissenschaftlich sinnvoll: |
Nein
|
|
| Lerneffekt: |
Nein
|
|
| Bewertung: |
nicht empfehlenswert
|
Brigitte-Diät
Die Brigitte-Diät empfiehlt drei Haupt- und zwei Zwischenmahlzeiten.
Pro Tag sind rund 1000 Kilokalorien erlaubt, die im Falle einer Dauerkost und
zur Gewichtsstabilisierung nach der Brigitte-Diät erhöht werden sollten.
Die Fettaufnahme pro Tag ist auf 30 Gramm beschränkt.
Obst, Gemüse, Vollkorn- und Milchprodukte, Milch, Fisch, Mineralwässer,
Tee und ungesüßter Kaffee dürfen uneingeschränkt verzehrt
werden. In geringer Menge sind Fleisch und Süßigkeiten erlaubt. Auf
Alkohol soll vollständig verzichtet werden.
Die Betrachtungsweisen der Brigitte-Diät und die daraus
folgenden Ernährungsempfehlungen sind aus ernährungswissenschaftlicher
Sicht nachvollziehbar.
Die Brigitte-Diät ist ernährungsmedizinisch sinnvoll,
da sie ausgewogen, fettreduziert und aufgrund des hohen Ballaststoffgehaltes
sättigend ist. Sie entspricht einer energiereduzierten Mischkost. Der Körper
wird in der Regel mit allen essentiellen Nähr-/ Wirkstoffen versorgt und
eine dauerhafte Gewichtsreduktion ist möglich.
Für die Zubereitung der abwechslungsreichen Gerichte
wird relativ viel Zeit in Anspruch genommen. Positiv ist die individuelle Zusammenstellung
der Gerichte, da sie gegeneinander ausgetauscht werden können.
Bei der täglichen Zufuhr von 1000 Kilokalorien wird der individuelle Kalorienverbrauch
nicht berücksichtigt. Es gibt auch noch eine vegetarische Variante der
Brigitte-Diät.
Hinweise zu sportlicher Betätigung fehlen. Der Lerneffekt ist mit der Brigitte-Diät
als gut zu beurteilen.
| Als Dauerkost geeignet: |
Ja
|
|
| Nährstoffmangel: |
Nein
|
|
| Ernährungswissenschaftlich nachvollziehbar: |
Ja
|
|
| Ernährungswissenschaftlich sinnvoll: |
Ja
|
|
| Lerneffekt: |
Ja
|
|
| Bewertung: |
empfehlenswert
|
Buchinger-Fasten (Heilfasten)
Das Buchinger-Fasten wird häufig während einer
stationären Behandlung in speziellen Fastenkliniken durchgeführt,
ist aber auch abgewandelt zu Hause durchführbar.
Der erste Tag des Heilfastens ist ein Obsttag. Am zweiten Tag wird mit Hilfe
von Glaubersalz und einem Einlauf zur Ruhigstellung und Regenration des Darms
abgeführt.
Ab dem zweiten Tag dürfen nur noch gepresste Obst- und Gemüsesäfte,
Kräutertees und Gemüsebrühen getrunken werden.
Das Fastenbrechen erfolgt durch den Verzehr von Äpfeln und Rohkost.
An den Tagen nach dem Fasten muss sich an einen speziellen Diätplan gehalten
werden. Während der gesamten Fastenperiode muss auf eine ausreichende Flüssigkeitszufuhr
von drei bis vier Litern geachtet werden.
Das Fasten wird unter anderem durch Bewegungs- und Entspannungsprogramme ergänzt.
Das Ziel des Fastens nach Buchinger ist das "Wegfasten" von zahlreichen
Krankheiten, wie zum Beispiel Fettleibigkeit, Rheumatismus und Hauterkrankungen.
Die Bezeichnung "Heilfasten" hat Dr. Buchinger der Kost selbst gegeben.
Aus ernährungswissenschaftlicher Sicht ergibt sich kein
Nachweis, dass Fasten Erkrankungen verbessern oder heilen kann. Zur Gewichtsreduktion
ist Fasten völlig ungeeignet, da der Organismus während dieser Zeit
besonders Flüssigkeit verliert und Muskulatur abbaut. Der Jo-Jo-Effekt
ist nicht zu verhindern.
Bei längerer Anwendung ergeben sich durch das Fasten
Mangelerscheinungen bezüglich aller Nährstoffe. Die Energiezufuhr
mit 150 bis 300 Kilokalorien pro Tag ist zu gering.
Einige Todesfälle sind unter dem Fasten beschrieben. Durch das Fasten kann
es zu Nieren- beziehungsweise Gallensteinleiden, Gichtanfällen und Azidose
(Blutübersäuerung) kommen.
Der hohe Flüssigkeits- und Elektrolytverlust führt unter anderem zu
niedrigem Blutdruck, Schwäche, Kopfschmerzen und Mundgeruch. Eine stationäre
Überwachung der Kur ist daher sehr zu empfehlen.
Es tritt kein Lerneffekt auf. Die gesundheitsgefährdende
Kur gibt keine Tipps zur sportlichen Betätigung.
| Als Dauerkost geeignet: |
Nein
|
|
| Nährstoffmangel: |
Ja
|
|
| Ernährungswissenschaftlich nachvollziehbar: |
Nein
|
|
| Ernährungswissenschaftlich sinnvoll: |
Nein
|
|
| Lerneffekt: |
Nein
|
|
| Bewertung: |
nicht empfehlenswert
|
CM 3-Diät
CM 3 Alginat-Kapseln sind freiverkäufliche Medizinprodukte
aus der Apotheke. Sie enthalten Alginat, das nicht durch Verdauungsenzyme des
Magens oder durch die Magensäure aufgespalten wird.
Die Kapseln haben eine lange Verweildauer von sechs bis acht Stunden im Magen.
Das enthaltene Alginat besitzt ein hohes Quellvermögen, das entscheidend
zur Magenfüllung und Sättigung beiträgt.
Die Kapseln sollten eine halbe bis anderthalb Stunden vor den Hauptmahlzeiten
eingenommen werden, um eine gewisse Vorsättigung zu erzielen, wodurch weniger
gegessen wird. Die lange Verweildauer der Kapseln im Magen bewirkt aber vor
allem auch eine Nachsättigung.
Zu jeder Kapseleinnahme ist die Zufuhr von ein bis zwei Gläsern Flüssigkeit
notwendig, um eine optimale Quellung zu gewährleisten. Im Dünndarm
löst sich Alginat dann auf.
Das Präparat wird bei der CM 3-Diät mit einer ausgewogenen,
fettarmen Mischkost kombiniert.
Die Diät ist in ein vierwöchiges Programm mit vier Hauptmahlzeiten
gegliedert. Die Energiezufuhr beginnt mit zirka 1600 Kilokalorien mit normalem
Ballaststoffgehalt.
Im Verlauf der nächsten drei Wochen sinkt die Energiezufuhr bei steigendem
Ballaststoffgehalt. Bei längerfristiger Durchführung der CM 3-Diät
wird die Einnahme eines Mineral- und Vitaminpräparates empfohlen.
Die vier Hauptmahlzeiten pro Tag verhindern starke Blutzuckerschwankungen
mit Phasen, in denen durch einen hohen Insulinspiegel der Fettabbau verhindert
wird. Äußerst wichtig ist auch das wöchentliche Betreiben von
Ausdauersport (zwei bis dreimal pro Woche), das den Kalorienverbrauch durch
steigende Muskelmasse steigert.
Ein Nährstoffmangel bei einer Kalorienzufuhr von unter
1300 Kilokalorien: Eisen, Vitamin-B-Komplex, Zink, Jod
Durch die lange Verweildauer der CM 3 Alginat-Kapseln im
Magen werden die Sättigungsrezeptoren in der Magenwand permanent aktiviert.
Obwohl der Magen nicht gefüllt ist, melden die Rezeptoren ein Sättigungsgefühl
an das Gehirn.
Spezielle Sensorzellen schütten einen Botenstoff aus, der das Hungerzentrum
im Gehirn auf niedrigere Aktivität umstellt. Aus ernährungswissenschaftlicher
Sicht scheint die CM3-Diät sinnvoll.
Durch die ausgewogene, fettreduzierte Mischkost ist die CM
3-Diät ernährungsmedizinisch sinnvoll.
Durch die flexible Durchführung wird das Durchhaltevermögen
erleichtert. Die Zubereitung der Mahlzeiten ist unkompliziert und schnell, wobei
auch fertige oder vorbereitete Produkte verwendet werden können.
Bei der Einnahme der CM 3-Kapseln tritt kein Gewöhnungseffekt auf. Der
Jo-Jo-Effekt ist vermeidbar, wenn die Kapseln in eine vernünftige Diät
eingebettet werden.
Ein Lerneffekt durch die kalorienreduzierte Mischkost kann
auftreten. Bei der CM 3-Diät wird auch auf die sportliche Aktivität
Wert gelegt.
| Als Dauerkost geeignet: |
Ja
|
|
| Nährstoffmangel: |
evtl.
|
|
| Ernährungswissenschaftlich nachvollziehbar: |
Ja
|
|
| Ernährungswissenschaftlich sinnvoll: |
Ja
|
|
| Lerneffekt: |
wenig
|
|
| Bewertung: |
bedingt empfehlenswert
|
FdH ("Friss die Hälfte")
Bei dem "Friss die Hälfte-Prinzip"
sind bei jeder Mahlzeit die Portionen zu halbieren. Bei der einfachen Durchführung
sind keine Diätpläne einzuhalten und die Mahlzeiten sind individuell
gestaltbar. Alle Lebensmittel sind grundsätzlich erlaubt.
FdH ist als Dauerkost geeignet wenn die richtige Lebensmittelauswahl
gegeben ist.
Ein Nährstoffmangel an Mineralstoffen und Vitaminen,
die oft in normalen Portionen schon in zu geringen Mengen enthalten sind, können
bei der Reduzierung auf die Hälfte zu wenig zugeführt werden.
Die Halbierung der meist schon vorher unausgewogen zusammengestellten
Ernährung ist nicht zu empfehlen. Gerade bei einer Diät muss die Zufuhr
aller wichtigen Nähr-/Wirkstoffe gewährleistet sein.
Wird die Portion bei schlechten Ernährungsgewohnheiten
halbiert ist das FdH-Prinzip nicht empfehlenswert und kann sogar gesundheitsgefährdend
sein. Defizite in der Nährstoffzufuhr können sich ergeben. Besser
wäre die gezielte Auswahl von Lebensmitteln mit hoher Nährstoffdichte.
Während der Durchführung kommt es gelegentlich
zu Konzentrationsstörungen und Heißhungerattacken.
Der Lerneffekt einer gesunden Ernährung bleibt aus und der Jo-Jo-Effekt
ist durch das Absinken des Grundumsatzes vorprogrammiert.
Anstatt "FdH" sollte "IdR" – "Iss
das Richtige" verwirklicht werden. Denn langfristig kommt es auf die ausgewogene
Ernährung und nicht auf die Kalorienzufuhr an.
Es ergibt sich kein direkter Lerneffekt hinsichtlich einer
gesunden Ernährungsweise. Beim FdH-Prinzip spielt Sport keine Rolle.
| Als Dauerkost geeignet: |
Jaein
|
|
| Nährstoffmangel: |
wenig
|
|
| Ernährungswissenschaftlich nachvollziehbar: |
Nein
|
|
| Ernährungswissenschaftlich sinnvoll: |
Nein
|
|
| Lerneffekt: |
Nein
|
|
| Bewertung: |
nicht empfehlenswert
|
Fit for fun-Diät
Das Ziel der Fit for fun-Diät ist die Änderung
des Ernährungs- und Bewegungsverhaltens der Übergewichtigen.
Alle Lebensmittel sind erlaubt.
Alkohol, Süßigkeiten und Fett sollten jedoch eingeschränkt zugeführt
werden. Fünf Mahlzeiten (davon eine warme Mahlzeit) werden empfohlen, die
insgesamt eine Energiezufuhr von 1500 bis 1800 Kilokalorien beinhalten.
Neben der Ernährung spielen Bewegung und Sport eine
zentrale Rolle, wobei die vielfältigen Sportarten, die im Buch vorgestellt
werden, anschaulich und einfach nachvollziehbar erläutert werden.
Optimal ist die Kombination einer ausgewogenen Ernährung
mit Bewegung, um langfristig das Körpergewicht zu senken.
Die Diät ist ernährungsphysiologisch empfehlenswert,
da sie eine ausgewogene Ernährung beinhaltet. Besonders hervorzuheben sind
der hohe Kohlenhydrat-, Obst- und Gemüsegehalt, sowie der geringe Fettverzehr.
Die Diät ist hervorragend für eine langfristige
Gewichtsreduktion geeignet.
Ein hoher Lerneffekt tritt ein. Durch die relativ hohe Kalorienzufuhr
nimmt man langsam aber dauerhaft ab.
Positiv ist auch das ausreichende Sättigungsgefühl während der
Diät.
| Als Dauerkost geeignet: |
Ja
|
|
| Nährstoffmangel: |
Nein
|
|
| Ernährungswissenschaftlich nachvollziehbar: |
Ja
|
|
| Ernährungswissenschaftlich sinnvoll: |
Ja
|
|
| Lerneffekt: |
Ja
|
|
| Bewertung: |
Sehr empfehlenswert
|
Formula-Diäten (proteinmodifiziertes Fasten) wie Modifast,
SlimFast, Optifast, BCM
Formula Diäten sind industriell hergestellte Diäten,
die als Fertigdrink oder in Pulverform zu erwerben sind.
Das Pulver wird zu einem Getränk oder einer Suppe mit fettarmer Milch oder
Wasser zubereitet. Verschiedene Geschmacksrichtungen sorgen für Abwechselung.
Der Energie- und Nährstoffgehalt des Formula-Produktes ist gesetzlich in
der Diätverordnung festgelegt und somit gedeckt. Eine oder mehrere Mahlzeiten
können pro Tag mit 800 bis 1200 Kilokalorien ersetzt werden.
Kein künstliches Produkt kann eine ausgewogene natürliche
Ernährung langfristig ersetzen.
Als Einstieg zu einer kompletten Ernährungsumstellung
und Gewichtsreduktion sowie als Möglichkeit des gesunden Mahlzeitenersatzes
sind Formula-Diäten für ein bis vier Wochen geeignet. Durch die definierte
Zusammensetzung ist die Versorgung mit allen lebensnotwendigen Nährstoffen
bei einer geringen Energiezufuhr von 800 bis 1200 Kilokalorien gewährleistet.
Langfristig ist jedoch die Zufuhr der Nährstoffe mittels
ursprünglicher Lebensmittel unerlässlich, da sich die Wirkungen der
Nährstoffe nur in ihrer natürlichen Umgebung optimal kombinieren.
Empfehlenswert, wenn die Formula-Diät in Kombination
mit speziellen Programmen wie zum Beispiel FormMed durchgeführt wird.
Ein richtiges Ernährungsverhalten wird durch die Verwendung
von Formulaprodukten nicht erlernt.
Bei vollständigem Ersatz der Mahlzeiten können
Verdauungsprobleme aufgrund des geringen Ballaststoffgehalts auftreten. Werden
Formuladiäten mit Programmen wie FormMed oder Optifast kombiniert, bei
denen unter anderem Sport thematisiert wird, sind sie zu empfehlen.
| Als Dauerkost geeignet: |
Nein
|
|
| Nährstoffmangel: |
Nein
|
|
| Ernährungswissenschaftlich nachvollziehbar: |
Nein
|
|
| Ernährungswissenschaftlich sinnvoll: |
Ja
|
|
| Lerneffekt: |
Nein
|
|
| Bewertung: |
bedingt empfehlenswert
|
Hay’sche Trennkost
Nach der Hay’schen Trennkost müssen eiweiß-
und kohlenhydratreiche Lebensmittel getrennt voneinander verzehrt werden.
Nach Hay ist der Magen nicht in der Lage, beide Nähstoffe zusammen zu verdauen
und gleichzeitig Säuren und Basen zu bilden. Daher wird die überschüssige
Energie schneller in Form von Fett im Körper abgelagert. Die Trennung der
entsprechenden Lebensmittel ist jedoch nicht immer einzuhalten, da einige Lebensmittel
Kohlenhydrate sowie Eiweiß enthalten.
Morgens und abends sollte konzentriert kohlenhydratreich
und mittags eiweißreich gegessen werden. Grundsätzlich gilt beim
Verzehr der beiden Nährstoffe ein zeitlicher Abstand von vier Stunden.
Weiterhin ist der ausgeglichene Säure-Base-Haushalt
von besonderer Bedeutung. Die Ernährung sollte aus 80 Prozent Basenbildnern
(Obst, Gemüse, Salat, Milch, Butter und Joghurt) und maximal 20 Prozent
Säurebildnern (Fleisch, Käse, Kartoffeln, Fisch, Eier und Getreideprodukte)
bestehen.
Die von Hay bezeichneten neutralen Lebensmittel (Nüsse, einige Gemüse,
Gewürze) dürfen zu beiden kombiniert werden.
Durch den geringen Verzehr von Säurebildnern soll eine Übersäuerung
des Organismus verhindert werden, die Ursache für Erkrankungen sei.
Nach wissenschaftlichen Erkenntnissen ist das Enzymsystem
des menschlichen Magen-Darm-Traktes durchaus in der Lage, Eiweiß und Kohlenhydrate
gleichzeitig zu verdauen. Bestes Beispiel zur Widerlegung der Hay’schen Trennkost
ist die Muttermilch, die Eiweiß und Kohlenhydrate in fast gleicher Menge
enthält.
Weiterhin ergeben sich keine Vorteile aus der Trennung der beiden Nährstoffe.
Im Gegenteil: Durch die Kombination von eiweiß- und kohlenhydratreichen
Lebensmitteln erhöht sich die biologische Wertigkeit von Eiweiß (zum
Beispiel die Kombination von Ei und Kartoffeln).
Absurd ist auch die Aussage über die Prophylaxe und
Heilung von Krankheiten (zum Beispiel Krebs) durch die Trennkost.
Die Gewichtsreduktion findet nicht aufgrund der Trennkost
statt, sondern aufgrund der als gut zu bewertenden kalorienreduzierten Mischkost
mit reichlich Obst und Gemüse und einer geringen Fett- und Cholesterinaufnahme.
Zu Anfang ist die Hay’sche Trennkost im Alltag recht kompliziert
in der Durchführung.
Ein Lerneffekt findet statt, wobei die Konzeption zwar nicht belegbar ist, jedoch
grundsätzlich zu einer gesunden Ernährungsweise führt.
Sport spielt bei der Trennkost keine direkte Rolle.
| Als Dauerkost geeignet: |
Ja
|
|
| Nährstoffmangel: |
Nein
|
|
| Ernährungswissenschaftlich nachvollziehbar: |
Nein
|
|
| Ernährungswissenschaftlich sinnvoll: |
Ja
|
|
| Lerneffekt: |
Ja
|
|
| Bewertung: |
bedingt empfehlenswert
|
Hollywood-Diät
Die Durchführung der Hollywood-Diät dauert
zwei Wochen, bei der 500 bis 800 Kilokalorien pro Tag verzehrt werden.
Der Verzehr von magerem Fleisch, Fisch, Milch-, Sojaprodukten, Hülsenfrüchten,
Nüssen und alkoholfreiem Bier ist erlaubt.
Kohlenhydratreiche Lebensmittel sollen eingeschränkt verzehrt werden. Das
Prinzip entspricht damit einer Trennkost.
Ein Nährstoffmangel an Ballaststoffen, Kalzium, Kohlenhydraten
kann auftreten.
Die Zusammensetzung der Nahrung während der Diät
ist aus ernährungswissenschaftlicher Sicht nicht nachvollziehbar.
Die Hollywood-Diät beinhaltet insgesamt eine überhöhte
Proteinzufuhr und eine mangelnde Kohlenhydratzufuhr. Bei der Diät mangelt
es weiterhin an Ballaststoffen, Kalzium, Flüssigkeit und allgemein an Energie.
Die Hollywood-Diät ist ernährungsmedizinisch nicht zu empfehlen.
| Als Dauerkost geeignet: |
Nein
|
|
| Nährstoffmangel: |
wenig
|
|
| Ernährungswissenschaftlich nachvollziehbar: |
Nein
|
|
| Ernährungswissenschaftlich sinnvoll: |
Nein
|
|
| Lerneffekt: |
Nein
|
|
| Bewertung: |
nicht empfehlenswert
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Kartoffel-Diät
Das Ziel der Kartoffeldiät und anderer Monodiäten
mit Obst oder Gemüse ist die Entwässerung des Körpers. Bei der
Kartoffel-Diät werden pro Tag zirka 600 Gramm Pellkartoffeln und als Beilage
Gemüse in fettfreier Zubereitung verzehrt. Die Kartoffel-Diät wird
häufig für einzelne Diättage eingesetzt.
Ein Nährstoffmangel an Kalzium, Eisen, fettlösliche
Vitamine, ungesättigte Fettsäuren, Eiweiß kann auftreten.
Die Kartoffel-Diät ist in der Nährstoffzufuhr zu
einseitig und aus ernährungswissenschaftlicher Sicht nicht zu unterstützen.
Die Kalzium-, Eisen- und Eiweißversorgung ist zu gering.
Durch die geringe Fettzufuhr kommt es zu einem Mangel an fettlöslichen
Vitaminen und ungesättigten Fettsäuren. Positiv ist der hohe Kohlenhydratgehalt.
Die Einstellung im Umgang mit Lebensmitteln wird durch die
Diät nicht geändert. Eine dauerhafte Durchführung einer Monodiät
birgt sogar gesundheitliche Risiken. Der sportliche Aspekt spielt bei der Kartoffel-Diät
keine Rolle.
| Als Dauerkost geeignet: |
Nein
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| Nährstoffmangel: |
Ja
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| Ernährungswissenschaftlich nachvollziehbar: |
Nein
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| Ernährungswissenschaftlich sinnvoll: |
Nein
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| Lerneffekt: |
Nein
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| Bewertung: |
nicht empfehlenswert
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Low fat 30/60
Nach dem Low fat Prinzip ist der übermäßige
Fettkonsum Ursache für Übergewicht. Der Fettanteil in der Nahrung
wird bei dieser Diät erheblich reduziert. Die Zahl hinter dem Low fat Prinzip
wie zum Beispiel Low fat 30 stehen für die grundlegende Empfehlung dieser
Diät, nicht mehr als 30 Prozent Fett pro Tag aufzunehmen. Es gibt auch
noch eine weniger strenge Variante, das Low fat 60, bei dem bis zu 60 Prozent
Nahrungsenergie aus Nahrungsfett bestehen darf.
Insgesamt ist aber auch die gesamte Kalorienzahl nicht zu
vernachlässigen, denn das alleinige Einsparen von Fett hilft nicht. Grundsätzlich
sollte viel Obst und Gemüse gegessen werden mit einer grundsätzlichen
Orientierung an der Nahrungspyramide.
Pflanzliche Öle sollten den tierischen Fetten bevorzugt werden.
Fette Fische wie Makrele, Hering, Lachs und Thunfisch sind aufgrund ihrer hochwertigen
Fettsäuren, ebenso wie Nüsse nach dem Low-fat-Prinzip erlaubt, sofern
die Fettgrenze nicht überschritten wird.
Nach dem Low fat Prinzip gibt es zahlreiche unterschiedliche Diätprogramme.
Ein Nährstoffmangel an an fettlöslichen Vitaminen
und essentiellen Fettsäuren kann durch die zu geringe Fettzufuhr auftreten.
Die Reduzierung des Fettkonsums ist aus ernährungswissenschaftlicher
Sicht nachvollziehbar. Durchschnittlich wird drei Mal soviel Fett verzehrt als
den Empfehlungen der Deutschen Gesellschaft für Ernährung (DGE) entspricht.
Erkrankungen wie beispielsweise Herz-Kreislauf-Erkrankungen und Krebs sind durch
einen dauerhaften geringen Fettverzehr vorzubeugen.
Das Low fat Prinzip liegt eine ausgewogene Mischkost mit
einer Reduzierung des Fettkonsums zu Grunde. Der Ansatz des Low fat Prinzips
ist ernährungswissenschaftlich sinnvoll und erfolgsversprechend.
Low fat Rezepte sind alltagstauglich. Ein Lerneffekt hinsichtlich
gesunder Ernährung und sportlicher Aktivität tritt auf.
| Als Dauerkost geeignet: |
Ja
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| Nährstoffmangel: |
wenig
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| Ernährungswissenschaftlich nachvollziehbar: |
Ja
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| Ernährungswissenschaftlich sinnvoll: |
Ja
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| Lerneffekt: |
Ja
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| Bewertung: |
sehr empfehlenswert
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Makrobiotik
Die Makrobiotik, die sich am Zen-Buddhismus orientiert, wird
als lebenslange Dauerkost empfohlen. Die Lebensmittel werden Yin und Yang zugeordnet,
die sich gegenseitig ergänzen und in gleichem Maße aufgenommen werden
sollten. Die heutige etwas abgemilderte Form der Makrobiotik schreibt 50 bis
60 Prozent Getreide, 20 bis 25 Prozent saisonal angebotenes Gemüse und
5 bis 10 Prozent Suppe bzw. Hülsenfrüchte, Algen oder Fisch vor. Fermentierte
Sojaprodukte wie zum Beispiel Miso und Tofu sind typische makrobiotische Lebensmittel.
Der Verzehr von Obst, Milchprodukten, Fleisch und fettreichen Lebensmitteln
sollte stark reduziert werden. Der Verzehr von tropischen Früchten und
Tomaten ist verboten. Die Trinkmenge soll möglichst gering sein.
Ein Nähratoffmangel an Kalzium, Eiweiß, B-Vitamine,
Flüssigkeit kann auftreten.
Die Makrobiotik ist nach westlichen, konventionellen Erkenntnissen
ernährungswissenschaftlich nicht nachvollziehbar.
Die Makrobiotik ist durch eine unausgewogene Nahrungsmittelauswahl
gekennzeichnet. Aufgrund fehlender Milchprodukte kommt es zu Kalziummangelzuständen.
Der Salzgehalt ist durch die Sojaprodukte zu hoch und der Algenverzehr kann
zu Störungen im Jodstoffwechsel führen. Die geringe Trinkmenge führt
zu Dehydratationen mit Störungen der Nierenfunktion.
Die Makrobiotik ist als gesundheitsgefährlich einzustufen.
Sport spielt keine Rolle.
| Als Dauerkost geeignet: |
Nein
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| Nährstoffmangel: |
Ja
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| Ernährungswissenschaftlich nachvollziehbar: |
Nein
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| Ernährungswissenschaftlich sinnvoll: |
Nein
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| Lerneffekt: |
Nein
|
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| Bewertung: |
nicht empfehlenswert
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Montignac-Methode
Bei der Montignac-Methode soll der Blutzucker möglichst
gering gehalten werden um das Hungergefühl zu verhindern.
Die Lebensmittel werden nach dem glykämischen Index (Anstieg des Blutzuckers
nach einer Mahlzeit) unterteilt. Lebensmittel mit einem niedrigen glykämischen
Index (die den Blutzucker also gering ansteigen lassen), wie Hülsenfrüchte,
Haferflocken, Vollkornbrot, Nüsse und Fruchtzucker in Obst sind zu bevorzugen.
Einen hohen glykämischen Index haben Kartoffeln, Weißmehlprodukte
und verarbeitete Lebensmittel. Beim Stoffwechsel dieser Lebensmittel wird eine
große Menge des Hormons Insulin benötigt. Durch die Ausschüttung
des Hormons wird jedoch gleichzeitig der Abbau von Fett gehemmt. Insulin bewirkt
zusätzlich die Auslösung eines Hungergefühls.
Außerordentlich wichtig ist auch die Trennung von eiweiß- und kohlenhydratreichen
Lebensmitteln. Der Diätablauf wird in die zwei Stufen Gewichtsreduktion
und Lernphase differenziert.
Die Trennung ist aus ernährungswissenschaftlicher Sicht
nicht sinnvoll. Auch wenn die Begründungen des glykämischen Indexes
einleuchtend erscheinen, sind die Stoffwechselvorgänge im Organismus viel
komplexer. Die Aussagen über den glykämischen Index in Zusammenhang
mit dem Hormon Insulin finden zunehmend bei Ernährungsmedizinern und Ernährungswissenschaftlern
an Bedeutung.
Der reichliche Verzehr von Vollkornprodukten liefert ausreichend
Ballaststoffe. Der Verzicht auf Zucker und weißes Mehl ist als positiv
zu beurteilen.
Das Verbot von Kartoffeln sowie der Verzehr von drei Eiern als Zwischenmahlzeit
ist ernährungswissenschaftlich nicht haltbar.
Kartoffeln, Nudeln und Reis sind fettarme Lebensmittel, die gut sättigend
sind und bei einer Diät nie fehlen sollten. Der hohe Fett- und Eiweißgehalt
entspricht nicht den Empfehlungen
Bei der Montignac-Methode wird keine Änderung der sportlichen
Betätigung gefordert. Ein gewisser Lerneffekt tritt während der Diätdurchführung
ein.
| Als Dauerkost geeignet: |
Nein
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| Nährstoffmangel: |
Nein
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| Ernährungswissenschaftlich nachvollziehbar: |
Jein
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| Ernährungswissenschaftlich sinnvoll: |
Jein
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| Lerneffekt: |
wenig
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| Bewertung: |
eingeschränkt empfehlenswert
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Null-Diät/Totales Fasten
Bei der Null-Diät wird vollständig auf die
Zufuhr fester Nahrung verzichtet.
Die Trinkmenge wird auf drei bis vier Liter pro Tag gesteigert, um eine optimale
Ausscheidung der Stoffwechselprodukte zu gewährleisten.
Ausschließlich kalorienfreie Getränke, wie Mineralwässer, ungesüßter
Tee und Kaffee sind zu trinken. Auch Gemüse- und Obstsäfte sowie Gemüsebrühen
sind teilweise erlaubt.
Die Null-Diät ist eine extreme Gewichtsreduktionsmethode,
die sehr belastend für Herz und Kreislauf ist. Viele Todesfälle sind
bekannt und daher sollte die Null-Diät nicht mehr durchgeführt werden.
Störungen des Mineral- und Flüssigkeitshaushaltes sowie der Harnsäureausscheidung
sind vorprogrammiert.
Es kann zu Bildung von Gallen- und Nierensteinen kommen. Bei Nierenfunktionsstörungen,
rheumatischen Erkrankungen, Diabetes und Herz-Kreislauf-Problemen darf die Nulldiät
nicht angewandt werden.
Die Null-Diät sollte daher nur unter ärztlicher
Aufsicht durchgeführt werden.
Bei der Nulldiät werden praktisch keine Kalorien aufgenommen,
wodurch sich ein extremer Mangel an allen Nähr-/ Wirkstoffen ergibt.
Bei der Null-Diät wird hauptsächlich Gewicht durch
den Verlust von Wasser und Protein (40 Prozent) verloren.
Die Stoffwechseländerung während der Diät führt zum Jo-Jo-Effekt
bei späterer Umstellung auf die normale Kost. Während der Diät
sinkt der Grundumsatz, da der Körper kaum Nahrung verwerten muss. Der Körper
schätzt die Diät wie eine Hungersnot ein und gewöhnt sich an
die geringe Kalorienzufuhr.
Wird nach der Diät wieder normal gegessen, kann der verlangsamte Stoffwechsel
die Nahrungszufuhr nicht mehr so schnell verwerten, wodurch man wieder an Gewicht
zulegt.
Die Nulldiät ist als sehr gefährlich einzustufen
und somit noch gefährlicher als die Fastenmethoden. Negativ sind auch der
ausbleibende Lerneffekt bezüglich gesunder Ernährung und sportlicher
Betätigung.
| Als Dauerkost geeignet: |
Nein
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|
| Nährstoffmangel: |
Ja
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| Ernährungswissenschaftlich nachvollziehbar: |
Nein
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| Ernährungswissenschaftlich sinnvoll: |
Nein
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|
| Lerneffekt: |
Nein
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| Bewertung: |
nicht empfehlenswert
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Pfunds-Kur
Bei der Pfunds-Kur sind grundsätzlich alle Lebensmittel
erlaubt. Die Fettaufnahme der Nahrungsmittel wird bei dieser Diät auf maximal
60 Gramm pro Tag reduziert, während die Kohlenhydrataufnahme leicht gesteigert
ist. Anstatt Kalorien werden hier "Fettaugen" gezählt. Der Speiseplan
kann anhand einer "Fettaugentabelle" individuell gestaltet werden.
Die Dauer der Pfunds-Kur beträgt meist zehn Wochen.
Die Reduktion der Fettzufuhr zur Reduzierung des Übergewichtes
ist ernährungswissenschaftlich nachvollziehbar.
Die Pfunds-Kur basiert auf einer fettarmen und kohlenstoffreichen
Mischkost, wodurch sich keine Mangelerscheinungen an Nährstoffen ergeben.
Diese Diät ist aus ernährungswissenschaftlicher Sicht als sinnvoll
zu bewerten.
Die Rezepte der Pfunds-Kur sind einfach nachzukochen. Tipps
zu sportlichen Aktivitäten werden gegeben und ein guter Lerneffekt tritt
auf.
| Als Dauerkost geeignet: |
Ja
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|
| Nährstoffmangel: |
Keine
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| Ernährungswissenschaftlich nachvollziehbar: |
Ja
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| Ernährungswissenschaftlich sinnvoll: |
Ja
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|
| Lerneffekt: |
Ja
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| Bewertung: |
sehr empfehlenswert
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Punkte-Diät/Nutripoints
Nicht Kalorien, sondern Nutripoints (Ernährungspunkte)
werden gezählt.
Die Punkte verdeutlichen den Nährstoffgehalt und ermöglichen die Bewertung
der Lebensmittel. Dadurch soll eine langfristige, gesunde Ernährung erlernt
werden.
In den Nutripoints wird der Bedarf des Körpers an Nährstoffen berücksichtigt,
da die Nährstoffempfehlungen mit einberechnet werden.
Die Lebensmittel werden mit einem Punkteschema eingeteilt: Hohe Punktzahlen
haben kohlenhydratreiche, niedrige dagegen eiweiß- und fettreiche Lebensmittel.
Allgemein kann man sich die Regel merken: Je mehr Nutripoints ein Lebensmittel
hat, desto positiver ist das Lebensmittel zu beurteilen (zum Beispiel Gemüse).
Grundsätzlich soll auf die Einnahme von Kohlenhydraten verzichtet werden,
da das Übergewicht auf einer Störung des Kohlenhydratstoffwechsels
basieren soll und nicht auf Überernährung. Die drastische Verzerrung
der Nährstoffrelation führt zur Ketonämie.
Stoffwechselstörungen, wie erhöhter Harnsäurespiegel und Hyperlipoproteinämie
können als Folge auftreten.
Ein Nährstoffmangel an Kohlenhydrate, eventuell Mineralstoffe
und Vitamine kann auftreten.
Die Zuordnung der Nutripoints ermöglichen dem Abnahmewilligen
der Diät eine erleichterte Bewertung der Lebensmittel
Die Fett- und Eiweißzufuhr ist zu hoch, wodurch die
Cholesterolaufnahme und Fettsäurezufuhr überhöht ist. Die Kohlenhydratzufuhr
fällt zu gering aus. Insgesamt ist die Nährstoffzufuhr unausgewogen
mit Mineralstoff- und Vitaminmangelzuständen.
Die Rezepte der Diät gestalten sich für Einzelpersonen
recht schwierig zum Nachkochen. Das Nachschlagen in den Nutripointlisten ist
zu Anfang recht mühevoll. Tipps zur Ernährungsumstellung und zur sportlichen
Betätigung werden nicht gegeben
| Als Dauerkost geeignet: |
Nein
|
|
| Nährstoffmangel: |
wenig
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| Ernährungswissenschaftlich nachvollziehbar: |
Ja
|
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| Ernährungswissenschaftlich sinnvoll: |
Nein
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| Lerneffekt: |
Ja
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| Bewertung: |
eingeschränkt empfehlenswert
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Reis-Diät
Bei der Reisdiät wird vorwiegend Reis mit Apfelmus verzehrt.
Nach vier Wochen kann Gemüse und Fisch ergänzt werden. Der maximale
Kaloriengehalt beträgt 1000 Kilokalorien pro Tag.
Ein Nährstoffmangel an Eiweiß, Vitamine, Mineralien,
zusätzlich Ballaststoffe und Vitamin B bei ausschließlichem Verzehr
von poliertem Reis kann auftreten.
Für die Reis-Diät gibt es keinerlei wissenschaftlichen
Hintergrund. Die Reis-Diät führt zu einem erhöhten Flüssigkeitsverlust
und zu einem Muskelabbau, wodurch der Organismus die Muskeln als Eiweißquelle
nutzt. Durch die sinkende Muskelmasse sinkt der Grundumsatz und der Jo-Jo-Effekt
ist unvermeidbar.
Die Reis-Diät ist ernährungsmedizinisch nicht nachvollziehbar,
da sie extrem einseitig ist.
Die Durchführung der Diät ist einfach und preiswert.
Eine Umstellung der Ernährung wird nicht erlernt. Die rasche Gewichtsabnahme
bei der gesundheitsgefährdenden Reis-Diät basiert hauptsächlich
auf einem Wasserverlust durch den hohen Kalium- und den niedrigen Natriumanteil.
Sport spielt keine Rolle.
| Als Dauerkost geeignet: |
Nein
|
|
| Nährstoffmangel: |
Ja
|
|
| Ernährungswissenschaftlich nachvollziehbar: |
Nein
|
|
| Ernährungswissenschaftlich sinnvoll: |
Nein
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|
| Lerneffekt: |
Nein
|
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| Bewertung: |
nicht empfehlenswert
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Saftfasten
Beim Saftfasten werden ausschließlich frisch gepresste
Obst- und Gemüsesafte, sowie Gemüsebrühen verzehrt. Der Energiegehalt
pro Tag liegt bei 300 Kilokalorien. Zusätzlich sollten zwei bis drei Liter
Wasser getrunken werden.
Ein Nährstoffmangel aller Nähr- /Wirkstoffe kann
auftreten.
Das Saftfasten basiert auf keiner ernährungswissenschaftlichen
Grundlage.
Das Saftfasten ist ernährungsmedizinisch nicht sinnvoll.
Die zugeführten Flüssigkeiten sind einseitig zusammengesetzt und insgesamt
besteht ein extremer Mangel an allen Nähr-/ Wirkstoffen und Energie. Durch
den Eiweißmangel baut der Organismus Muskeln ab. Der Grundumsatz sinkt
und durch den Jo-Jo-Effekt nimmt man schließlich wieder an Gewicht zu.
Durch die Mangelversorgung an Nährstoffen ist
das Saftfasten als gesundheitsgefährlich einzustufen. Ein Lerneffekt bezüglich
gesunder Ernährungsweise tritt nicht ein. Sportliche Betätigung wird
beim Saftfasten nicht berücksichtigt.
| Als Dauerkost geeignet: |
Nein
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|
| Nährstoffmangel: |
Ja
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| Ernährungswissenschaftlich nachvollziehbar: |
Nein
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|
| Ernährungswissenschaftlich sinnvoll: |
Nein
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|
| Lerneffekt: |
Nein
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| Bewertung: |
nicht empfehlenswert
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Schroth-Kur
Meist wird die Schroth-Kur drei bis vier Wochen stationär
in Kurkliniken durchgeführt. Der Diätplan wird in drei Trocken- und
vier Trinktage pro Woche gegliedert. An den Trockentagen werden alte Brötchen,
Getreidebrei und keine Flüssigkeit, außer ein Achtel Liter Wein,
verzehrt. An den Trinktagen werden Tee, Suppe und maximal ein Liter Wein getrunken.
Grundsätzlich verboten sind Wasser und Fruchtsäfte.
Nachts werden feuchte Wickel angewendet, die die Entschlackung
fördern sollen. Das Ziel der Kur sind Reinigung und Entschlackung des Körpers,
wodurch sich einige Erkrankungen bessern sollen und das Gewicht reduziert werden
kann.
Ein Nährstoffmangel an Eiweiß, Vitaminen, Mineralstoffen,
Flüssigkeit kann auftreten.
Stoffwechselprodukte werden nicht im Körper als Schlacken
abgelagert, sondern über die Nieren ausgeschieden. Die Schroth-Kur ist
somit als wissenschaftlich unhaltbare Methode zu beurteilen.
Während der Kur kommt es zu einer Mangelversorgung an
Vitaminen, Eiweiß, Mineralien. Insgesamt ist die Flüssigkeitszufuhr
zu gering und der Alkoholkonsum zu hoch. Die einseitig zusammengesetzte Kost
führt zu einer Belastung des Stoffwechsels. Die Schroth-Kur ist ernährungsmedizinisch
nicht sinnvoll. Der Proteinmangel führt zum Jo-Jo-Effekt und somit zur
Gewichtszunahme.
Eine Umstellung der bisherigen falschen Ernährungsweise
wird nicht erlernt. Die Durchführung der Schroth-Kur ist als gesundheitsgefährlich
einzustufen. Sportliche Betätigung wird im Zusammenhang mit der Kur nicht
erwähnt.
| Als Dauerkost geeignet: |
Nein
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|
| Nährstoffmangel: |
Ja
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| Ernährungswissenschaftlich nachvollziehbar: |
Nein
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| Ernährungswissenschaftlich sinnvoll: |
Nein
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|
| Lerneffekt: |
Nein
|
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| Bewertung: |
nicht empfehlenswert
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Strunz-Diät
Bei der Strunz-Diät wird viel Obst und Gemüse sowie
Eiweißquellen, die mager sind (zum Beispiel Magerjoghurt), empfohlen.
Ausdauersport ist von außerordentlicher Bedeutung. Er kurbelt den Stoffwechsel
an und die Nährstoffe können optimal verbrannt werden. Durch den Sport
soll besonders das Fett in den Fettzellen verbrannt werden.
Herr Strunz empfiehlt Laufen, bei dem 70 Prozent aller Muskeln zum Einsatz kommen,
als optimale Sportart für die Gewichtsreduktion. Durch den Sport werden
Muskeln aufgebaut, wodurch im Ruhezustand dann auch mehr Energie verbrannt wird.
Nach dem regelmäßigem Sport verlangt der Körper, laut Strunz,
automatisch nach Nahrungsmitteln, die reichlich Kohlenhydrate und Eiweiße
enthalten und weniger nach fettreichen Lebensmitteln.
Zum Einstieg in die Gewichtsreduktion empfiehlt Dr. Strunz
bei Übergewichtigen proteinmodifiziertes Fasten und die Zufuhr von Vitaminen
und Mineralstoffen, da bei ihnen der Bedarf erhöht ist.
Nach ernährungswissenschaftlichen Erkenntnissen ist
die Kombination einer ausgewogenen Ernährung mit Sport unerlässlich
für eine langfristige Gewichtsreduktion.
Die Zufuhr einiger Nähr-/ Wirkstoffe entspricht nicht immer den wissenschaftlichen
Empfehlungen der Ernährungswissenschaft, erscheint aber angebracht, da
während einer Gewichtsreduktion ein erhöhter Bedarf besteht.
Die Kombination von einer fettreduzierten Kost mit einem
hohen Obst- und Gemüseanteil und sportlicher Aktivität ist ernährungsmedizinisch
sinnvoll.
Laut Strunz erhöhen sich durch die Diät auch Denkfähigkeit,
Fitness und Schönheit. Ein Lerneffekt tritt durch die ungefährliche
Diät auf.
| Als Dauerkost geeignet: |
Ja
|
|
| Nährstoffmangel: |
Keine
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| Ernährungswissenschaftlich nachvollziehbar: |
Ja
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| Ernährungswissenschaftlich sinnvoll: |
Ja
|
|
| Lerneffekt: |
Ja
|
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| Bewertung: |
empfehlenswert
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Vollweib-Diät
Christine Neubauer beschreibt mit ihrer Vollweib-Diät,
wie sie zu ihrem heutigen Gewicht gefunden hat.
Besonders wichtig ist ihr die Tatsache sich wohlzufühlen und sich nicht
an gängigen Schönheitsidealen zu orientieren. In der Diät stellt
die Schauspielerin fünf Regeln auf, an die sich gehalten werden soll:
1. mit Lust essen, 2.wenig Fett, 3. kaum Zucker, 4. kein weißes Mehl und
5. regelmäßige Bewegung.
Die Vollweib-Diät zielt auf eine gesunde Ernährungsumstellung ohne
Kalorienzählen mit abwechslungsreichen Rezepten. Die Vollweib-Diät
ist eine Anleitung zur gesunden Dauerernährung ohne den eigentlichen Diätcharakter
mit beispielsweise eingeschränkter Kalorienzufuhr.
Die Gerichte orientieren sich am glykämischen Index.
Zucker und Weißmehlprodukte haben beispielsweise einen hohen glykämischen
Index.
Der Organismus schüttet zum Ausgleich des hohen Indexes vermehrt Insulin
aus, dass die Fettverbrennung hemmt. Grundsätzlich wird viel Obst und Gemüse,
besonders Hülsenfrüchte, einmal wöchentlich Fleisch und mehrmals
wöchentlich Fisch, sowie Vollkornprodukte und Bevorzugung von pflanzlichen
gegenüber tierischen Fetten empfohlen.
Das Konzept der Vollweib-Diät, eine vernünftige
Ernährungsumstellung und sportlicher Betätigung zu kombinieren, ist
aus ernährungswissenschaftlicher Sicht nachvollziehbar. Viele hilfreiche
Tipps, die auch die psychologische Situation einbeziehen, werden zur dauerhaften
Ernährungsumstellung und damit Gewichtsreduktion gemacht.
Die Zusammensetzung der Kost bei der Vollweib-Diät ist
ernährungswissenschaftlich sinnvoll. Lediglich die Einbeziehung von Milchprodukten
könnte noch verstärkt werden.
Ein Lerneffekt hinsichtlich gesunder Ernährung wird
durchaus erreicht. Positiv ist auch die Berücksichtigung von sportlichen
Aktivitäten (insbesondere Fitness-Übungen).
| Als Dauerkost geeignet: |
Ja
|
|
| Nährstoffmangel: |
Keine
|
|
| Ernährungswissenschaftlich nachvollziehbar: |
Ja
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| Ernährungswissenschaftlich sinnvoll: |
Ja
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|
| Lerneffekt: |
Ja
|
|
| Bewertung: |
empfehlenswert
|
Weight Watchers-Programm
Die Mitglieder des Weight Watchers-Programm treffen
sich wöchentlich. Bei den Weight Watchers werden keine Kalorien gezählt,
sondern ein Punktesystem, das auch Fertiggerichte erfaßt, wird zur Hilfe
genommen.
Bei den Gruppentreffen stellt sich jeder Teilnehmer seinen Ernährungsplan
innerhalb eines individuellen Punktekontos selber zusammen. Verzehrt wird eine
kalorienreduzierte Mischkost mit einem Normalplan von zirka 1200 Kilokalorien
pro Tag oder einem reduzierten Plan von zirka 900 Kilokalorien pro Tag, wobei
keine Mahlzeit ausgelassen werden darf.
Die Führung eines Ernährungsprotokolls und Steigerung der Motivation
durch die wöchentlichen Gruppentreffen unterstützen die Teilnehmer
psychologisch.
Die Kombination von kalorienreduzierter Mischkost und wöchentlicher
Betreuung in der Gruppe ist als sinnvoll zu beurteilen.
Die Ernährung des Weight Watcher-Programms ist ernährungsmedizinisch
sinnvoll, da eine ausgewogene, kalorienkontrollierte und fettreduzierte Mischkost
verzehrt wird. Das Programm wird den aktuellen ernährungsmedizinischen
Erkenntnissen angepasst.
Durch das Weight Watcher-Programm ist eine dauerhafte Umstellung
der Ernährung und eine dauerhafte Gewichtsreduktion möglich. Besonders
Menschen mit wenig Selbstdisziplin profitieren durch die entstehende Gruppendynamik
vom Konzept der Weight Watchers. Ein guter Lerneffekt tritt ein. Tipps zur sportlicher
Betätigung werden gegeben.
| Als Dauerkost geeignet: |
Ja
|
|
| Nährstoffmangel: |
Keine
|
|
| Ernährungswissenschaftlich nachvollziehbar: |
Ja
|
|
| Ernährungswissenschaftlich sinnvoll: |
Ja
|
|
| Lerneffekt: |
Ja
|
|
| Bewertung: |
empfehlenswert
|
Wundersuppen-Diät/Magic Soup
Bei der Wundersuppen-Diät wird täglich eine
Suppe aus verschiedenen Gemüsesorten und zirka zwei Litern Wasser gekocht,
die während des Tages verzehrt wird. Die Suppe soll zu einem erhöhten
Fettabbau führen, denn um die Suppe zu verdauen, muss der Körper mehr
Energie zuschießen, als die Suppe enthält. Und die bekommt er aus den
Fettpolstern.
Ein Nährstoffmangel an Fett, Eiweiß, Vitamine,
Mineralstoffe, besonders Eisen, Zink, Jod und Kohlenhydrate kann auftreten.
Die Annahme, dass lediglich aus Gemüse gekochte Suppen
zu einem erhöhten Fettabbau führen können, ist aus ernährungsmedizinischer
Sicht nicht nachvollziehbar.
Die Suppe enthält lediglich einen geringen Anteil an
Ballaststoffen und Kohlenhydraten und ist daher zu einseitig. Der Energiegehalt
ist extrem niedrig, wodurch sich der Körper auf Hungerzeiten einstellt,
Muskeln abbaut und der Jo-Jo-Effekt nach der Diät verstärkt wird.
Eine Umstellung der Ernährungsgewohnheiten wird durch
diese gesundheitsgefährdende Diät nicht erreicht. Hinweise zu einer
sportlichen Betätigung werden nicht gegeben.
| Als Dauerkost geeignet: |
Nein
|
|
| Nährstoffmangel: |
Ja
|
|
| Ernährungswissenschaftlich nachvollziehbar: |
Nein
|
|
| Ernährungswissenschaftlich sinnvoll: |
Nein
|
|
| Lerneffekt: |
Nein
|
|
| Bewertung: |
nicht empfehlenswert
|
Zitronensaft-Kur
Bei der Zitronensaft-Kur wird täglich der verdünnte
Saft von drei bis sechs Zitronen mit zirka 18 Löffeln Ahornsirup (hoher
Zuckergehalt) und etwas Cayennepfeffer getrunken. Mindestens zwei bis drei Liter
pro Tag sollen getrunken werden. Magen- und Darm-Beschwerden können durch
die ungewohnte Säurezufuhr auftreten. Die Gewichtsreduktion erfolgt lediglich
durch die vermehrte Wasserausscheidung. Das Ziel der Kur ist die Normalisierung
des Stoffwechsels.
Bei der Zitronensaft-Kur werden absurde Thesen aufgestellt,
die keinen wissenschaftlichen Bezug aufweisen. Geradezu gefährlich ist
die Aussage, dass untergewichtige Personen mit Hilfe der Zitronensaft-Kur sogar
zunehmen sollen. Auch die Annahme, dass Ahornsirup sämtliche Vitamine und
Mineralien enthalte, ist wissenschaftlich nicht zu vertreten.
Aus ernährungsmedizinischer Sicht ist von der Zitronensaft-Kur
abzuraten, da die äußerst geringe Kalorienzufuhr von 200 Kilokalorien
fast ausschließlich in Form von Kohlenhydraten zugeführt werden und
die Kur somit extrem einseitig ist. Durch den Muskelabbau tritt schließlich
der Jo-Jo-Effekt auf.
Die Durchführung der Kur ist einfach, aber gesundheitsgefährlich.
Ein Lerneffekt tritt nicht ein. Tipps zur sportlichen Betätigung fehlen.
| Als Dauerkost geeignet: |
Nein
|
|
| Nährstoffmangel: |
Ja
|
|
| Ernährungswissenschaftlich nachvollziehbar: |
Nein
|
|
| Ernährungswissenschaftlich sinnvoll: |
Nein
|
|
| Lerneffekt: |
Nein
|
|
| Bewertung: |
nicht empfehlenswert
|
weiteres:

